Nach drei Tagen

Das Fierche ist aus: Feuermeister Klaus Otto erstmals (fast) allein beim Löschen

Feuermeister Klaus Otto am gelöschten Fierche.
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Feuermeister Klaus Otto am gelöschten Fierche.

Nur – oder immerhin – drei Tage lang hat das Fierche in Bad Hersfeld dieses Jahr gebrannt. Am frühen Mittwochabend gab Feuermeister Klaus Otto das Signal zum Löschen.

Bad Hersfeld - Kurz vorher hatten einige Kinder noch die letzten Kastanien hineingeworfen. Auch einige Zaungäste wohnten der diesmal etwas abgewandelten Zeremonie bei. In seiner kurzen Ansprache bedauerte Klaus Otto im Gewand der Symbolfigur den erneuten pandemiebedingten Ausfall des traditionellen Lullusfests.

Dichter Qualm stiegt beim Löschen des Fierche auf.

Das Feuer war dennoch als eigene kleine Veranstaltung in einem abgesperrten Bereich entzündet worden. Im vergangenen Jahr hatte es als Alternative nur symbolische Flammen auf dem Kirchturm gegeben.

Für Otto war es eine ebenso traurige wie geschichtsträchtige Premiere so allein am Fierche, wie er erklärte. Zur Schippe griffen nach dem Schuss Wasser aus dem Eimer statt des Magistrats nun Mitarbeiter des Bauhofs.

Nur drei Tage statt einer kompletten Woche hatte das Lullusfeuer auch früher schon gebrannt, in der jüngsten Vergangenheit wurde es dann jedoch erst Sonntagabend gelöscht. (nm)

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