Konzert- und Safarireise

Aus dem Flieger ins Radio: Obersberg-Chor singt in Namibia

Auf Tour: Der Chor vor dem ersten Auftritt in der Christuskirche in Windhuk. 

Windhuk/Bad Hersfeld. Der Chor der Obersbergschulen ist zu einer Konzertreise nach Namibia gestartet. Begleitet werden die Jugendlichen von HZ-Geschäftsführer Markus Pfromm – in seiner Freizeit und auf eigene Kosten. Er wird in einem Reisetagebuch von den Erlebnissen des Chores berichten.

Der Name ist schon wie eine Verheißung für die muntere Truppe. Afrika, dieser Kontinent fehlte noch. Namibia ist ein Sehnsuchtsziel des Chores der Modell- und Gesamtschule Obersberg um Ulli Meiß.

Die jungen musikalischen Botschafter unserer Heimat, die sich schon um mehr als die halbe Welt gesungen haben, sind gestern morgen nach 22 Stunden Flugreise mit Stopp in Katar in Windhuk gelandet. 8281 Kilometer von Bad Hersfeld entfernt. Eine seidige, fast samten anmutende Brise empfängt uns bei herrlichem Wetter und Temperaturen von Ende 20 Grad. Die meisten sind bewundernswert frisch nach anstrengenden Transfers.

Jung und fit sollte schon sein, wer dann ohne Pause sofort die Hauptstadt Namibias erkunden will, um dann fröhlich am frühen Abend deutsche und internationale Lieder bei einem ersten Konzert in der eindrucksvollen Christuskirche zu präsentieren.

Vorher haben wir noch prominent die Werbetrommel gerührt und einen Abstecher zum landesweiten Radiosender Hit Radio Namibia gemacht. Die Kollegen vom Funk interessieren sich sehr für den jungen Chor als deutsche Botschafter – ist Deutsch aufgrund der Kolonialgeschichte Namibias doch bis heute kulturprägend in dem südwestafrikanischen Land, in dem etwa 20.000 deutschsprachige Einwohner leben.

Rieke Warzog als Chorsängerin und Ulli Meiß wurden gestern unmittelbar nach Ankunft in Windhuk zur Konzert- und Abenteuerreise beim deutschsprachigen, landesweiten Sender Hit Radio Namibia von Moderator Wilfried Hähner interviewt. Das komplette Bild sehen Sie, wenn Sie auf das Kreuzchen oben rechts klicken.

Wieviele Eindrücke waren das also allein schon am ersten Reisetag?! Die jugendliche Frische steckt jedenfalls an; da zieht auch der Ü50-Begleiter klaglos, wenn auch etwas übermüdet mit.

Wir sind mit einer Gruppe von 75 Teilnehmern inklusive „Roadies“ unterwegs – natürlich auch um Naturwunder in der Wüste, am Meer bei Swakopmund, in der Savanne und bei der Wildtierbeobachtung im berühmten Etosha-Nationalpark zu erleben.

Alle sind mächtig gespannt auf den weiteren Verlauf unserer afrikanischen Reise! (map)

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