Wissenschaft und Reisen

Die Chemie stimmt bei Charlotte Henrich und den Naturwissenschaften

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Naturwisschenschaften sind ihre große Leidenschaft: Charlotte Henrich war im Mint-Camp in Athen und Kaiserslautern. Auch die Nasa in den USA hat sie bereis besucht.

Die 18-jährige Charlotte Henrich verbindet ihr Fernweh und ihre Leidenschaft für die Naturwissenschaften.

Zum Mint-Camp nach Athen, eine Reise in die USA und auf Studienfahrt in London und das innerhalb weniger Monate – so sah die Sommerplanung von Charlotte Henrich aus. Die 18-jährige Schülerin zieht es in die Ferne und sie hat noch viel vor.

Dabei sind es vor allem zwei große Leidenschaften, die sie unter einen Hut zu bringen versucht: Sprachen und Naturwissenschaften. Und das ist nicht immer ganz so einfach: „Die Naturwissenschaften sind eine Leidenschaft, die ich schon lange habe. Es ist aber schwer, sich in diesem Bereich außerschulisch zu engagieren“, erzählt die Schülerin. Aus diesem Grund ist die 18-Jährige froh über die Möglichkeiten, die die Modellschule Obersberg im Mint-Bereich (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) anbietet.

So hat Charlotte bereits zwei Mint-Camps besucht, eines in Kaiserslautern und in diesem Jahr eines in Athen. Unterstützung erfahren hat sie dabei auch vom Verein VR-Herz und Hand, der einen Beitrag zur persönlichen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen leistet.

Um nach Griechenland reisen zu dürfen, musste sich Charlotte in einem Bewerbungsverfahren gegen Schüler aus ganz Deutschland durchsetzen und wurde als eine von 15 ausgewählt. Im Vordergrund stand neben der Begeisterung für das Fach Physik auch der interkulturelle Austausch. Die Seminare fanden auf Englisch statt.

Fremde Kulturen kennenlernen, eine Sprache und etwas über Physik lernen – die perfekte Kombination für Charlotte. Noten spielten bei der Bewerbung keine Rolle, allein die Begeisterung für die Naturwissenschaften zählte.

Und die hat Charlotte allemal. Lange Zeit wollte sie Astronomie studieren, sie war sogar schon dreimal bei der Nasa in den USA und hat das Mission Control Center in Houston, Texas besucht. Doch sie hat festgestellt, dass das Studium der Astronomie zu einseitig ist. Sie möchte Wissenschaft, Kunst und Sprache vereinen. Hinzu kommt der Traum vom Auslandsstudium: „Eigentlich weiß ich, seitdem ich zwölf bin, dass ich in Cambridge studieren möchte.“ – Herausgekommen ist der Wunsch nach einem Architektur-Studium in England.

„Ich war immer eine, die eher Fernweh statt Heimweh hatte“, erzählt die Schülerin über sich. Sie hat schon viel von der Welt gesehen und ist mit Menschen rund um den Globus in Kontakt. „Man muss der Typ dafür sein. Ich reise sehr gerne und weiß, dass es mir gut tut.“

VON LAURA HELLWIG

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