Förderung von Projekten in belasteten Kommunen

Werra-Ulster-Weser-Fonds wird verlängert: Neues Geld für Kali-Revier

BERLIN. Der Werra-Ulster-Weser-Fonds, mit dem der Bund Projekte in besonders von der Kaliindustrie belasteten Kommunen fördert, wird auch im laufenden Haushaltsjahr fortgeführt.

Das hat am Mittwoch der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen.

Auf Initiative der beiden Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD) und Christian Hirte (CDU) wurde der Fonds 2017 mit einem Startvolumen von einer Million Euro eingerichtet, wovon jeweils 500 000 Euro an den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Wartburgkreis fließen.

In beiden Landkreisen läuft derzeit die Auswahl der ersten förderfähigen Projekte (wir berichteten). Nach bisheriger Planung war das Förderprogramm für das Kalirevier als einmaliges Investitionsprogramm vorgesehen. Die beiden Bundestagsabgeordneten Roth und Hirte leisteten in Berlin jedoch hartnäckig Überzeugungsarbeit für eine Verlängerung des wichtigen Förderinstruments. Mit Erfolg. Im Bundeshaushalt 2018 wird erneut eine Million Euro für den Fonds bereitgestellt.

Roth und Hirte erklärten: „Wir sind die letzte aktive Bergbauregion Deutschlands – und das soll auch weiter so bleiben.“ Dennoch gelte es jetzt schon, die richtigen Weichen für kommenden Jahrzehnte stellen. Der Fonds biete die Möglichkeit, die regionale Entwicklung zu stärken und das Werratal fit für die Zukunft zu machen. 

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