Spende des Freundeskreises

Bad Hersfelder Festspiele: 10.000 Euro für guten Ton

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Interessiert: Vorsitzende Petra Roth im Gespräch mit Intendant Joern Hinkel (Mitte) und „Peer Gynt“-Darsteller Christian Nickel. 

Bad Hersfeld. 10.000 Euro für den Kauf einer Tonanlage spendete der Förderkreis "Freunde der Bad Hersfelder Festspiele".

„Es ist gut investiertes Geld“, betont die Vorsitzende der „Freunde der Bad Hersfelder Festspiele“ und Frankfurter Ex-Oberbürgermeisterin, Petra Roth. Zuvor war die Mitgliederversammlung einstimmig dem Vorschlag des Intendanten Joern Hinkel gefolgt.

Hinkel hatte verschiedene förderungswürdige Projekte vorgestellt. Am Ende lag den Mitgliedern die Probenhalle im Kurpark am meisten am Herzen. Der Freundeskreis beteiligt sich hier mit 10.000 Euro am Kauf einer Tonanlage.

„Hier könnte in Zukunft eine Studiobühne entstehen. Wir können ‚kleine Festspiele’ im Winter stattfinden lassen, mit entsprechenden Produktionen das gesamte Jahr über präsent bleiben,“ beschreibt Hinkel. Als Probenbühne ist die ehemalige Abfüllhalle im Kurpark, natürlich ohnehin unverzichtbar. Die Spenden des Freundeskreises sollen in erster Linie als Art Anschubfinanzierung für neue Projekte dienen, Projekte, die die Festspiele nach vorne bringen und weiter publik machen.

Petra Roth hatte sich bereits im Februar zur Wiederwahl gestellt, „um meine Solidarität zu den Festspielen zu zeigen“, betonte sie. „Die Bad Hersfelder Festspiele sind Hochkultur und unverzichtbar für die Region und für Hessen“, so die prominente Vorsitzende.

Neben der Entlastung des Vorstandes nach der Rechnungsprüfung und dem Beschluss einer Neustrukturierung der Mitgliedsbeiträge stand am Ende der Mitgliederversammlung ein Probenbesuch bei „Peer Gynt“ mit Regisseur Robert Schuster auf dem Programm, den alle Teilnehmer als hochinteressant einstuften.

Viele weitere Infos rund um die Bad Hersfelder Festspiele gibt es auf unserer Themenseite.

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