Nach Übernahme durch die Stadt

Bad Hersfeld: Vitalisklinik erstmals mit  positivem Ergebnis

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Der Aufsichtsrat der Vitalisklinik

Bad Hersfeld. Das frühere Sorgenkind der Bad Hersfelder Kliniklandschaft hat sich zum Vorzeigeobjekt entwickelt: Die Vitalisklinik im Kurpark weist in ihrer Jahresbilanz 2017 erstmals seit der Übernahme durch die Stadt im Jahre 2008 ein positives Betriebsergebnis aus.

Durch signifikante Steigerungen der Erträge und wesentlich verbesserte Belegung der Klinik ist es gelungen, die anerkannte Fachklinik für Stoffwechselerkrankungen wirtschaftlich zu sanieren. Auch Optimierungen in den Kostenstrukturen hätten dazu beigetragen, heißt es in einer Stellungnahme der Klinikleitung.

Der Aufsichtsrat mit dem Vorsitzenden Gunter Grimm an der Spitze stellte in seiner Sitzung am Dienstag den Jahresabschluss 2017 fest, der von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HTW einen uneingeschränkten Prüfungsvermerkt erhielt.

Diese erfreuliche Entwicklung wird sich laut Geschäftsführer Klaus Schnettger auch im laufenden Jahr fortsetzen. Dabei ist eine durch die Tariferhöhung von 2,4 Prozent bedingte Steigerung der Personalkosten von rund 250 000 Euro bereits im Wirtschaftsplan berücksichtigt.

Die Vitalisklinik mit ihren rund 140 Mitarbeitern hatte in der Trägerschaft der Stadt vor dem Hintergrund eine großen Investitionsstaus bisher rote Zahlen geschrieben. 

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