Mann wurde für ein Fluchtauto getötet

Wasserleiche von Beiershausen – Angeklagter gesteht bei Prozessauftakt

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Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Hersfeld bargen den Toten am 2. Februar aus der Fulda.

Zwickau/Hersfeld-Rotenburg. Der grausige Wasserleichenfund bei Beiershausen am 2. Februar ist den Menschen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg noch gut in Erinnerung.

Ein Gewaltopfer war bei Niederaula in die Fulda geworfen worden. Am Mittwoch war Prozessauftakt vor dem Landgericht Zwickau.

Weil es für seine Flucht nach einem misslungenen Drogengeschäft ein Auto benötigte, tötete ein junges Paar im November 2017 in Gera (Thüringen) einen Unbekannten. Zum Auftakt des Mordprozesses vor dem Landgericht Zwickau gestand der angeklagte 20-Jährige am Mittwoch, mehrfach mit einem Küchenmesser auf sein Opfer eingestochen zu haben. Die 17-jährige Frau schwieg zum Prozessauftakt.

Nach der Tat hatte das Paar den Toten bei Niederaula in die Fulda geworfen und fuhr nach Frankfurt. Dort fiel es auf einem Parkplatz einem Security-Mann auf, der die Polizei alarmierte. Die Leiche wurde drei Monate später von einem Spaziergänger in der Fulda bei Beiershausen entdeckt. Seit dem 20. November war nach dem Mann aus Gera in der Fulda gesucht worden.

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