Gärtnerei weicht Wohnungen

Neubauprojekt neben dem Landratsamt in Bad Hersfeld

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Bad Hersfeld. Eine Anlage mit zwölf Eigentumswohungen soll an der Friedrich-Ebert-Straße in Bad Hersfeld entstehen. Bauherr ist die Kimpel Immobilien UG aus Hohenroda-Mansbach.

Wo einst Schnittblumen, Topfpflanzen und Gemüse gediehen, sollen ab kommendem Mai die Bagger rollen.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Landratsamts entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei zwischen Friedrich-Ebert-Straße und Friedloser Straße in Bad Hersfeld eine Wohnanlage mit zwölf Eigentumswohnungen. Bauherr ist die Kimpel Immobilien UG aus dem Hohenrodaer Ortsteil Mansbach, die das Gelände erworben hat. Von deren Geschäftsführer Karsten Kimpel stammen auch die Pläne für das dreigeschossige Gebäude. Die geplanten Wohnungen sollen zwischen 65 und 100 Quadratmeter groß und barrierefrei sein und alle über Balkon oder Terrasse, hochwertige Ausstattung sowie viel Tageslicht verfügen. Das Gebäude werde mit einem Aufzug ausgestattet, der die Wohnetagen mit der Tiefgarage im Kellergeschoss verbindet.

So soll es aussehen: Die geplante Wohnanlage verfügt über zwölf Wohnungen mit Balkon oder Terrasse sowie eine Tiefgarage. Entwurf: Karsten Kimpel/nh

Bevor mit den eigentlichen Arbeiten begonnen wird, müssen zunächst Wohnhaus, Nebengebäude und Gewächshäuser von dem Grundstück weichen. Die dreigeschossige Wohnanlage werde anschließend in massiver Bauweise errichtet. Auch ohne Wärmedämmverbundsystem wie Styroporplatten werde das Gebäude einen niedrigen Energiebverbauch haben und die Energiestandards nach KFW 55 erfüllen, kündigt der Bauplaner an. Eine Investitionssumme nennt er nicht. Karsten Kimpel geht von einer rund eineinhalbjährigen Bauzeit aus, sodass die Wohnungen voraussichtlich zum Ende des Jahres 2020 bezugsfertig sein werden.

Zum Kauf angeboten werden die Eigentumswohnungen bereits jetzt über das Eiterfelder Maklerbüro „Die Immobilienbroker“. Geschäftsführer Andreas Brehm ist wie Bauherr Karsten Kimpel vor allem wegen der zentralen Lage von dem Projekt überzeugt: Bahnhof und Innenstadt, aber auch das Klinikum seien in nur wenigen Gehminuten erreichbar.

Durch die Ausrichtung zur Friedrich-Ebert-Straße liege die geplante Wohnanlage dennoch nicht an einer der viel befahrenen Hauptverkehrsadern. Eine weitere Aufwertung des Quartiers sei zu erwarten, da auch das benachbarte Wever-Gelände als Teil des neuen Sanierungsgebiets großflächig entwickelt werden soll.

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