Erste Bilanz in Bad Hersfeld

Zuschauerzahlen bei Festspielen ähnlich hoch wie in Vorjahren

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Unser Bild zeigt einen Szenenausschnitt aus dem Stück "Der Prozess" mit Thomas Maximilian Held (von links), Jürgen Hartmann und Markus Majowski

Der Hessentag hat den Festspielen in Bad Hersfeld mit Blick auf die Besucherzahlen offenbar nicht geschadet, hat Intendant Joern Hinkel festgestellt.

Konkrete Zahlen konnte Festspiel-Intendant Joern Hinkel zwar noch nicht nennen, so viel sei aber schon bekannt: Die Zuschauerzahlen für die am Sonntag, 1. September, endende Saison seien ähnlich hoch wie in den vergangenen Jahren. 2018 zählten die Bad Hersfelder Festspiele mehr als 94 000 Zuschauer. Die Tribüne sei fast immer voll, sagte Joern Hinkel bei einer Pressekonferenz am Montag.

Wegen des Hessentags mit mehreren großen Konzerten kurz vor Beginn der Festspiele am 5. Juli habe man Bedenken gehabt, ob die Menschen nur kurze Zeit später erneut Geld für Kunst und Kultur ausgeben würden, gab der Intendant zu. Aber: „Wir haben so gut wie keine Einbußen erlitten“, so Hinkel, der zudem viel Lob für die diesjährige Spielzeit erhielt und dieses an das Team weitergab. 

Von einer „ausgesprochen gut gelungenen“ Saison sprach Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling. „Wir haben wieder etwas zu sagen“, meinte Reinhard Faulstich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg als langjähriger Großsponsor, mit Blick auf das Kafka-Stück „Der Prozess“ und die Eröffnungsrede von Deniz Yücel.

Am Sonntag um 20 Uhr enden die Festspiele mit der Abschluss-Gala „Finale Furioso“, die von Mathias Schlung und Katharine Mehrling moderiert wird. Bei der Gala wird auch der Zuschauerpreis 2019 verliehen. 

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