„Alle müssen mithelfen“

Der Fachbereich Generationen ist beim Hessentag mittendrin

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Leitet den Fachbereich Generationen bei der Stadt Bad Hersfeld: Jutta Hendler. Auch beim Hessentag ist ihr Team stark eingebunden.

Unter dem Motto "Mittendrin statt nur dabei" plant der Fachbereich Generationen der Stadt Bad Hersfeld ein buntes Programm für alle Alterklassen zum Hessentag.

Bad Hersfeld – Der Hessentag, der vom 7. bis 16. Juni in Bad Hersfeld stattfindet, soll nicht nur ein Fest für alle Hessen und Gäste aus Nah und Fern sein, er soll auch für alle Altersklassen etwas zu bieten haben. Deshalb ist natürlich auch der städtische Fachbereich Generationen stark eingebunden – also: Mittendrin statt nur dabei.

„Wir sind Mitveranstalter“, sagt Leiterin Jutta Hendler. Mit den ersten Planungen sei schon kurz nach der Bekanntgabe des 59. Hessentags begonnen worden, trotzdem müsse die Organisation mehr oder weniger „nebenbei gestemmt“ werden. Im Fachbereich hat sich ein eigenes Hessentagsteam gebildet, Koordinator ist Dieter Altmann. „Wir haben die Aufgaben gut verteilt, aber klar ist: Alle müssen mithelfen“, sagt die Fachbereichsleiterin, die schmunzelnd hinzufügt: „Es ist noch mehr Kommunikation und Flexibilität als sonst gefragt.“ Stolz und froh sei sie, dass aus ihren Reihen so viele Ideen kämen. Etwa 160 Mitarbeiter gehören zum Fachbereich, inklusive Kindertagesstätten, Stadtjugendpflege, Mehrgenerationenhaus (MGH) und Sport.

Für Diskussionen hatte vor einigen Monaten die angekündigte Schließung des regulären Kita-Betriebs für fünf Tage während des Hessentags gesorgt, denn die Erzieherinnen und Erzieher sind eben auch in das Programm beim Landesfest eingebunden. Sie betreuen beziehungsweise gestalten das Angebot im dm-Kinderland im Kurpark. Für die Über-Dreijährigen werden zwei Notgruppen eingerichtet, in der Rappelkiste und im Amazonia. 

Keinen Notdienst wird es allerdings für die Krippenkinder geben, da man diesen keine fremden Betreuer zumuten wolle. „Es gibt Einzelfälle, wo es kniffelig ist, und wir können nicht zu hundert Prozent alle Wünsche erfüllen“, so Hendler. „Aber wir nehmen alle Beschwerden ernst und versuchen Lösungen zu finden.“ Die fünf Tage fielen im Übrigen in die üblichen, vorgesehenen Schließungszeiten, die sonst etwa für Fortbildungen genutzt werden.

Im Kinderland wird es zum einen im Zelt und auf der Bühne Angebote für drei- bis Zehnjährige geben. Unter anderem treten dort die „Theaterkracher“ auf – die Gruppe besteht aus rund zehn Kita-Mitarbeitern und Vertretern der Stadtjugendpflege. Etwas Neues und Besonderes ist laut Hendler ein spezielles Angebot der Krippenfachkräfte für die Jüngsten und ihre Eltern, die in einem Extra-Zelt ausruhen und spielen können.

Am Jugendhaus wird es während des Hessentags eine „Chill-Out-Area“ mit Sand, Sitzsäcken, Hängematten und alkoholfreien Cocktails geben sowie Aktivitäten drinnen und draußen von Kreativ-Workshops über Zumba bis hin zu Konzerten. Mit im Boot sind dabei der Landkreis und die Schulsozialarbeit. Fußstapfen werden von dort zum nahe gelegenen MGH Dippelmühle führen, wo insgesamt 80 Angebote stattfinden, ob Sport, Workshops oder Lesungen. Im Garten des Altenzentrums Hospital wird es Kaffee und Kuchen geben. Die Stiftung Hospital wird zudem einen Infostand aufbauen. „Dort werden ‘Stiftslaibe’ für den guten Zweck verkauft“, verrät Jutta Hendler.

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