Täter weiter flüchtig

Erste Hinweise nach Angriff auf Soldaten in der Bad Hersfelder Innenstadt

+
Hier hat sich die Tat ereignet: Die Straße Eisfeld in der Bad Hersfelder Innenstadt.

Bad Hersfeld. Nach dem gemeldeten Angriff auf zwei Bundeswehrsoldaten geht der Staatsschutz der Polizei ersten Hinweisen auf das Täter-Trio nach, hat aber noch keine heiße Spur.

Aktualisiert am 1. August um 9.10 Uhr. Wie sich später herausstellte, war die Attacke von den beiden jungen Soldaten frei erfunden. Die beiden hatten Sorge, dass wie wegen Zuspätkommens zum Dienst Ärger bekommen würden. Sie hatten sich sogar die Verletzungen selbst zugezogen.

Hier die Ursprungsmeldung:

Einer der beiden Soldaten, die am Mittwochmorgen in Bad Hersfeld angegriffen worden sind, wurde gestern erneut befragt.

Außerdem präzisierte ein Polizeisprecher auf Anfrage unserer Zeitung die Täterbeschreibung: So sollen die beiden Bundeswehrsoldaten ausgesagt haben, dass es sich bei den Angreifern um Afghanen gehandelt haben könnte. Die Polizei hatte in ihrem Zeugenaufruf zunächst von Tätern mit „stark gebräunter Haut“ berichtet.

Unterdessen werten die Beamten auch die Aufnahmen von Videokameras in der Umgebung aus, um so Hinweise auf die Täter zu erhalten. An den als Brennpunkten bekannten Orten in der Bad Hersfelder Innenstadt sei die Polizei weiter sehr präsent, erklärte der Polizeisprecher.

Der Angriff auf die Soldaten hat heftige Reaktionen, so auch auf der Facebook-Seite unserer Zeitung, ausgelöst. Auch der Präsident der Internationalen Offiziers- und Soldatengesellschaft (IOS), Hauptmann der Reserve Günter Wolf aus Hünfeld, reagierte mit Abscheu und warnte davor, den Angriff zu verharmlosen. Die AfD erklärte, die „Gewaltbereitschaft mancher Migrantengruppen lasse eine bedenkliche Entwicklung in Deutschland erkennen.“ Der Vorfall ist laut Bundeswehr in Hessen einzigartig. 

Kommentare