Neues Format bei den Festspielen kommt an:

Drei Nachteulen sind gut auf dem Festspiel-Sofa gelandet

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Festspiel-Late-Night: Gastgeber Dominic Mäcke (links) lädt sich zur Geisterstunde Gäste auf sein blaues Sofa ein. Den Anfang machten Corinna Pohlmann (Mitte) und Roland Riebeling (rechts).

Mit den „Nachteulen“ feierte mitten in der Nacht zum Sonntag ein ganz neues Spektakel bei den Bad Hersfelder Festspielen erfolgreich seine Premiere.

Bad Hersfeld – Gastgeber Dominic Mäcke hatte zur ersten Festspiel-Late-Night die Schauspieler Roland Riebeling und Corinna Pohlmann in den Kapitelsaal des Museums auf seine hellblaue Couch gebeten. Nicht ganz von ungefähr war die Ausstattung des Wohnzimmers und eben dieses Sofa im Biedermeierstil à la Loriot gewählt. Mit augenzwinkerndem Humor und charmanten Recherchen aus dem Internet entlockte Dominic Mäcke den beiden Gästen die eine oder andere ernsthafte oder witzige Anekdote und auch ganz private Geheimnisse. Aus dem Stegreif trugen die drei dann sogar skurrile Texte von Schülern vor, die bei den Gästen zu Lachsalven führten.

Für den musikalischen Genuss am frühen Morgen sorgte Schauspielerin und Sängerin Ute Reiber, unter anderem mit ihrer Version von „What A Wonderful World“, was die begeisterten Nachteulen im Museum mit viel Applaus bedachten.

Bei einem Gläschen Wein, Bier oder Wasser von der Bar verflogen die knapp zwei Stunden fast wie im Fluge. Wer nicht dabei war, hat wirklich viel verpasst. Und wer das nächste mal auf dem Sofa sitzen wird, bleibt immer Dominic Mäckes Geheimnis. Unter den Zuschauern waren auch Marianne Sägebrecht und Natalja Joselewitsch gesichtet worden – vielleicht ein Fingerzeig?

Die Festspiel-Late-Night „Nachteulen“ hat sich an diesem Morgen auf alle Fälle erfolgreich etabliert. Sie findet immer am Samstagabend mit Einlass ab 23.30 Uhr statt. Das nächste Mal am 20. Juli im Kapitelsaal des Museums.

Steffen Sennewald

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