Autofahrer trotz Warnfackeln zu schnell unterwegs

Ford überschlägt sich im dichten Nebel auf Autobahn 4 bei Bad Hersfeld

+
Der Autofahrer wurde bei dem Unfall verletzt und wurde ins Krankenhaus gebracht. 

Zu einem schweren Unfall ist es auf der A 4 gekommen. Obwohl Warnfackeln aufgestellt waren, fuhren viele Autofahrer im dichten Nebel zu schnell an der Unfallstelle vorbei.

Nicht angepasste Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn und dichter Nebel, so ein Beamter der Autobahnpolizei, wurde dem Fahrer eines Ford am Samstagabend gegen 22 Uhr zum Verhängnis. Er war auf der Autobahn 4 unterwegs zwischen der Abfahrt Bad Hersfeld und dem Kirchheimer Dreieck.

Der Ford krachte zuerst links in die Betonschutzplanke der dreispurigen A 4 in Richtung Kirchheimer Dreieck, wurde von dort abgewiesen und schleuderte über alle drei Fahrspuren gegen die rechte Schutzplanke. Von dort wurde das Fahrzeug erneut abgewiesen und prallte ein zweites Mal in die linke Betonschutzplanke. Im weiteren Verlauf schleuderte der Ford wieder über alle drei Fahrspuren, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach in einem Flutgraben zum Stillstand. 

Bei dem Unfall wurde der Fahrer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden. Die Feuerwehr aus Bad Hersfeld wurde zur Unfallstelle alarmiert, entfernte umherliegende Trümmerteile von der Fahrbahn und leuchtete die Unfallstelle aus. 

Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden, am Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden. 

Obwohl die Autofahrer bereits zwei Kilometer vor der Unfallstelle von der Autobahnpolizei und durch Warnfackeln gewarnt wurden, fuhren viele Autofahrer trotz des dichten Nebels noch viel zu schnell an der Unfallstelle vorbei. (yk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare