Bei nächtlichem Unfall entstand Schaden von 200.000 Euro

Aufgefahren auf der A7 bei Niederaula: Drei Lkw-Fahrer verletzt

Bei einem Autounfall im Kreis Kassel wird ein Mann schwer verletzt. (Symbolbild)
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Bei einem Autounfall auf der A7 bei Niederaula werden drei Lkw-Fahrer verletzt. (Symbolbild)

Drei Verletzte und etwa 200 000 Euro Sachschaden lautet die Bilanz eines Unfalls, der sich am Dienstag gegen 22.20 Uhr auf der A 7 bei Niederaula ereignet hat.

Niederaula - Nach Angaben der Autobahnpolizei waren ein 65-Jähriger aus Aschaffenburg mit seinem Lastwagen, ein 35-Jähriger aus Rumänien mit seinem Sattelzug, sowie ein 36-Jähriger aus Crailsheim mit seinem Lkw-Gespann hintereinander auf dem rechten Fahrstreifen in nördlicher Richtung unterwegs. Aufgrund eines liegengebliebenen Lkw, etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Niederaula, und der dadurch bedingten Sperrung des rechten Fahrstreifens, mussten der Aschaffenburger und der Rumäne ihre Fahrzeuge am Stauende anhalten.

Der 36-jährige Crailsheimer konnte sein Gespann aus noch ungeklärter Ursache nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand bringen oder ausweichen und fuhr auf den stehenden Sattelzug des Rumänen auf. Dieser wiederum wurde durch die Wucht des Aufpralls auf den vor ihm stehenden Lastwagen des 65-jährigen Aschaffenburgers geschoben. Alle drei Fahrer wurden dabei verletzt. Der Crailsheimer musste sogar mit schweren Verletzungen stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden.

Für die Dauer der Bergungsarbeiten blieb die A 7 ab der Anschlussstelle Hünfeld/Schlitz in nördlicher Richtung bis kurz vor 5 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Aufgrund geringen Verkehrsaufkommens kam es zu keinen größeren Behinderungen, heißt es bei der Polizei.

Neben mehreren Streifen der Polizeiautobahnstationen Petersberg und Bad Hersfeld, waren zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehr Hünfeld, der Autobahnmeisterei Fulda sowie mehrere Abschlepp- und Bergungsdienste an der Unfallstelle eingesetzt. Zudem musste die Untere Wasserbehörde wegen des Eindringens ausgelaufener Betriebsstoffe ins angrenzende Erdreich verständigt werden.

Beim Durchfahren der Rettungsgasse kam es noch zu einem Zusammenstoß zwischen einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und einem im Stau stehenden Lastwagen, der mit geringem Sachschaden glimpflich verlief.

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