Andreas Börner will CDU-Chef im Landkreis Hersfeld-Rotenburg werden

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Alter und neuer Kreisvorsitzender? Timo Lübeck (links) tritt beim Parteitag im März nicht mehr an, Andreas Börner möchte sein Nachfolger werden.

Hersfeld-Rotenburg – Bei der CDU Hersfeld-Rotenburg steht ein personeller Wechsel an der Spitze an.

Wie der Kreisverband mitteilt, wird der Kreisvorsitzende Timo Lübeck (36) nicht für eine vierte Amtszeit und auch nicht erneut für den Deutschen Bundestag kandidieren. Dies habe der ehrenamtliche Kommunalpolitiker aus Haunetal der CDU bei der jüngsten Vorstandssitzung erklärt.

Für den Parteitag am 6. März soll den Mitgliedern Andreas Börner als neuer Vorsitzender zur Wahl vorgeschlagen werden. „Dies hat der Kreisvorstand einstimmig beschlossen“, sagt Lübeck. Der 30-jährige Börner steht bereits dem CDU-Stadtverband Rotenburg vor und gehört der dortigen Stadtverordnetenversammlung sowie dem Kreistag an.

„Es ist keine politische, sondern eine rein persönliche Entscheidung“, begründet Lübeck seinen Rückzug. „Sie hat nichts mit der bundespolitischen Situation der vergangenen Tage zu tun. Und auch nichts mit Entscheidungen auf der kommunalen Ebene.“ Er habe das Amt stets mit großer Freude ausgeführt, „aber künftig möchte ich mich um andere Aufgaben kümmern.“ Lübeck ist seit 2014 CDU-Kreisvorsitzender, zudem war er stellvertretender Bezirksvorsitzender der CDU Osthessen. Bei der vergangenen Bundestagswahl trat er als Direktkandidat im Wahlkreis Werra-Meißner/Hersfeld-Rotenburg an und belegte hinter Michael Roth (SPD) Rang zwei. Lübeck wurde im Jahr 2015 mit den meisten Stimmen aller Bewerber in den Kreistag gewählt und gehört der Gemeindevertretung in Haunetal an. Beide Mandate will er auch in Zukunft weiter ausüben.

„Andreas Börner und ich sind darüber schon seit längerer Zeit im Gespräch. Ich bin überzeugt, dass er alles mitbringt, um die CDU sehr erfolgreich weiterzuführen und gut auf die Kommunalwahl im Jahr 2021 vorzubereiten. Dabei hat er, wie der gesamte Kreisverband, weiterhin meine volle Unterstützung“, so Lübeck.

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