Mehr Platz für die Kolibri-Schüler

Anbau an der Mehrzweckhalle in Asbach kann nun genutzt werden

Übergaben den Anbau nun seiner Bestimmung: Bürgermeister Thomas Fehling, Schulleiterin Marga Zange und Landrat Dr. Michael Koch (vorn von links) mit Vertretern von Stadt, Landkreis und Baufirmen.
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Übergaben den Anbau nun seiner Bestimmung: Bürgermeister Thomas Fehling, Schulleiterin Marga Zange und Landrat Dr. Michael Koch (vorn von links) mit Vertretern von Stadt, Landkreis und Baufirmen.

Ein Anbau an die Mehrzweckhalle in Asbach, der überwiegend von der Kolibri-Schule genutzt werden soll, ist am Freitag offiziell übergeben worden.

Asbach – Der Baubeginn hatte sich verzögert und es wurde teurer als zunächst gedacht: Auf die Historie des Anbaus an der Mehrzweckhalle in Bad Hersfelds Stadtteil Asbach wäre Bürgermeister Thomas Fehling am liebsten gar nicht eingegangen. Doch letztlich überwog bei allen Beteiligten die Freude darüber, dass er nun endlich genutzt werden kann.

Denn in erster Linie soll die benachbarte Kolibri-Schule profitieren, die die neuen Räume künftig für die Nachmittagsbetreuung inklusive Mittagessen nutzt.

Für eine offizielle Übergabe hatten sich Vertreter der Stadt, des Landkreises als Schulträger und beteiligter Baufirmen am Freitag vor Ort eingefunden, wo noch die letzten Arbeiten am Dach vonstattengingen. In der nächsten Woche soll mit der Gestaltung der Außenanlagen begonnen werden, wenn die Witterung es zulässt. 174 Quadratmeter groß ist der optisch der Mehrzweckhalle angepasste Anbau, der sich durch Helligkeit und große Fenster auszeichnet.

Der neuen Anbau der Mehrzweckhalle in Asbach von innen. Hier können künftig auch die Schüler der Kolibri-Schule ihr warmes Mittagessen einnehmen.

„Solide gebaut von Firmen aus der Region“, wie Landrat Dr. Michael Koch betonte, der außerdem von einem guten Kompromiss und einer Win-Win-Situation für Stadt und Kreis sprach. Der Kreis ist nun Mieter des rund 600 000 Euro teuren Anbaus. 400 000 Euro davon wurden über das Dorferneuerungsprogramm gefördert. Aktuell besuchen 92 Schüler in fünf Klassen die Grundschule, von denen laut Schulleiterin Marga Zange gut die Hälfte die Nachmittagsbetreuung besucht. Für das nächste Schuljahr liegen bereits 38 Neunanmeldungen vor, verwies sie auf die steigenden Schülerzahlen.

Der neue Anbau soll nun in das bestehende Betreuungskonzept integriert werden. Ganz auf die bisher genutzten Räumlichkeiten mit „Kelleratmosphäre“ könne man leider nicht verzichten, so die Schulleiterin. Neu bestellte Stühle und Tische sind bereits vorhanden, um das benötigte weitere Mobiliar wolle man sich dann jetzt detailliert Gedanken machen, wo der Anbau tatsächlich fertig ist.

Dass es mit dem Bau sehr viel länger gedauert hatte, als ursprünglich geplant, lag laut Bürgermeister Fehling unter anderem an den Herausforderungen für den Hessentag 2019, der die Verwaltung gut beschäftigt hatte.

Die Asbacher Dorfgemeinschaft soll im Übrigen auch etwas von dem Anbau haben, und ihn abseits der Schulzeiten zum Beispiel für private Feierlichkeiten oder Vereinsveranstaltungen nutzen können. (Nadine Maaz)

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