Amtsärztin erklärt Lockerungen der Corona-Maßnahmen

Mit kleinen Schritten zurück in den Alltag: „Wir alle müssen noch ein wenig durchhalten!“

Der Bund und die Länder haben sich auf erste behutsame Lockerungen im Umgang mit dem Coronavirus geeinigt. Noch immer bleibt unser Alltag eingeschränkt.

Es ist wichtig, jetzt durchzuhalten und geduldig zu sein, daher möchte ich erneut darauf hinweisen: 

Die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist noch nicht gebannt! 

1. Das oberste Gebot ist, Abstand zu halten (mind. 1,5 Meter). Kontaktbeschränkungen bleiben bis mindestens 3. Mai bestehen – in der Öffentlichkeit darf man weiterhin nur alleine oder zu zweit unterwegs sein. Großveranstaltungen sind bis 31. August verboten.

Adelheid Merle Leiterin FD Gesundheit

2. Der Schutz von Risikogruppen hat Priorität! Denken Sie an kranke und alte Personen in Ihrem Umfeld und vermeiden Sie körperliche Nähe hier besonders. Das gilt auch für Familienmitglieder. Es gilt noch immer ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen.

3. Die Ausbreitung des Coronavirus muss weiter verlangsamt werden – deshalb empfehlen Bund und Länder nun das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken in der Öffentlichkeit (z. B. beim Einkaufen oder beim Bus- und Bahnfahren). Das Risiko, eine Tröpfcheninfektion weiterzugeben, wird so verkleinert.

4. Ab dem 27. April sollen die Schulen wieder schrittweise öffnen – zunächst in den Abschlussklassen. Ältere Schüler können notwendige Hygiene- und Abstandsregelungen eher einhalten. Ein Schulbetrieb ist jedoch nur mit Einschränkungen und entsprechenden Schutzmaßnahmen möglich.

Kleine Lockerungen statt großer Sprünge – so schaffen wir es gemeinsam zurück zur Normalität!

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie im Internet unter www.hef-rof.de

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