Amtsärztin und Sozialdezernentin geben Hinweise

Kinderbetreuung im Landkreis nimmt eingeschränkten Regelbetrieb auf

Corona, DesinfektionFoto_ Dpa
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Seit dem 2. Juni wird in den hessischen Kitas ein eingeschränkter Regelbetrieb aufgenommen. Es gelten umfassende Hygieneschutz-Regeln.

Das Risiko einer gegenseitigen Ansteckung soll so gesenkt werden – denn das Virus ist noch immer mitten unter uns.

Elke Künholz, Sozialdezernentin

Alle Kinder haben dann wieder grundsätzlich einen Anspruch auf Kinderbetreuung, der aber durch den Infektionsschutz beeinflusst wird. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Betreuung treffen die Träger der Kitas gemeinsam mit den Eltern. Härtefälle sind mit dem Jugendamt abzustimmen. Die Betreuungskapazitäten sind davon abhängig, wie viel Personal und Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, um den Betrieb unter Infektionsschutz- und Hygienebedingungen gut organisieren zu können.

Diese Hygienemaßnahmen sollten entwicklungsangemessen eingehalten werden:

1. Bei Krankheitsanzeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Durchfall) zuhause bleiben.

2. Häufiges Berühren des Gesichts (Nase-Mund-Augen-Partie) vermeiden.

3. Auf gründliche Hygiene bei Kindern, Beschäftigten und Eltern achten – durch Händewaschen für Kinder, Händedesinfektionsmittel für Erwachsene sowie regelmäßiges Lüften und Reinigen.

Adelheid Merle, Leiterin FD Gesundheit

4. Empfohlen wird: Betreuung in konstanter Zusammensetzung und möglichst durch dasselbe pädagogische Personal sowie die Trennung einzelner Gruppen. Anwesenheitslisten für Kita-Gruppen und deren Betreuer müssen geführt werden.

5. Häufig und gemeinsam benutzte Gegenstände (z. B. Spielzeug und Türklinken) regelmäßig desinfizieren.

Aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie im Internet unter www.hef-rof.de

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