Geldbuße, Punkte und Fahrverbot

Abstand gilt auch auf der Autobahn: Polizei stoppt Drängler auf der A7

Das Bild zeigt einen Streifenwagen der Bundespolizei mit eingeschaltetem Blaulicht.
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Symbolbild Polizei

Teuer zu stehen kommt einen 23-Jährigen zu dichtes Auffahren auf der Autobahn. Der Mann war der Polizei zwischen Bad Hersfeld-West und dem Kirchheimer Dreieck aufgefallen.

Bad Hersfeld - „Zwölf Meter sind zwar im Sinne des Infektionsschutzes ein mehr als ausreichender Mindestabstand, für die Autobahnen gilt aber weiterhin nach gängiger Faustformel der halbe Tachoabstand in Metern“, erklärt Jürgen Gleitsmann, Leiter der Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld, mit Blick auf einen Drängler, der jetzt auf der A 7 gestoppt wurde. Als Orientierung könnten Autofahrer die Leitpfosten nutzen, die in der Regel alle 50 Meter stehen.

Zwischen Bad Hersfeld-West und dem Kirchheimer Dreieck fiel der Autobahnpolizei am Montagmittag ein 23-jähriger VW-Fahrer aus dem Kreis Minden-Lübbecke auf, der daraufhin angehalten und kontrolliert wurde. Der Mann hatte bei einer Geschwindigkeit von circa 135 km/h nur circa zwölf Meter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug gehalten, erforderlich gewesen wären aber mindestens 67,8 Meter. Auf den 23-Jährigen kommen nun 320 Euro Geldbuße, zwei Punkte und ein zweimonatiges Fahrverbot zu.

Die Autobahnpolizei setzt zur Bekämpfung der Unfallursache ungenügender Sicherheitsabstand ein ziviles Überwachungsfahrzeug ein. Im vergangenen Jahr wurden circa 300 Abstandsverfahren eingeleitet.

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