Vergabe an Priorisierungsruppe 3 gestartet

Hersfeld-Rotenburg: 1200 Feuerwehrleute werden nun geimpft

Ein Arzt impft im Impfzentrum in der Messe Dresden einen jungen Mann mit dem Astrazeneca-Wirkstoff gegen Corona.
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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat über 1200 Impftermine für die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren geschaffen.  (Symbolbild)

Gute Nachrichten für die freiwilligen Feuerwehren: Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat über 1200 Impftermine für die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren geschaffen.

Hersfeld-Rotenburg – Bereits ab dem heutigen Freitag werden die ersten Feuerwehrkameraden im Impfzentrum des Landkreises in Rotenburg geimpft. Das teilt das Landratsamt mit. Die Erstimpfungen sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.

„Die Impfung unserer Einsatzkräfte ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Pandemie. Der Brandschutz und die Sicherstellung unserer Einsatzfähigkeit wären ohne die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg undenkbar“, sagt Landrat Dr. Michael Koch. Gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und dem Katastrophenschutz sorgten sie für „unser aller Sicherheit.“ Koch dankt allen Beteiligten des Fachdienstes Gefahrenabwehr, des Impfzentrums und den Feuerwehren für die schnelle Organisation der Impftermine.

Die registrierten Impfwilligen der Priorisierungsgruppen 1 und 2 seien im Kreis fast vollständig bearbeitet. Die meisten seien inzwischen geimpft oder haben Termine für ihre Impfungen erhalten. Seit vergangenen Freitag können sich nun auch Personen der Priorisierungsgruppe 3 für die Corona-Schutzimpfung registrieren. Mit dem Impfstart für die Feuerwehren beginnt im Kreis die Öffnung der Priorisierungsgruppe 3. „Für unsere Feuerwehren ist das ein großer Erfolg“, so Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger. „Dass wir zusätzliche Impftermine für die Einsatzkräfte schaffen konnten und diese auch so schnell umsetzen können, haben wir der guten Zusammenarbeit zwischen Impfzentrum, Kreisfeuerwehrverband und dem Fachdienst Gefahrenabwehr zu verdanken.“

Das Land Hessen hat die Terminvereinbarung für die Priorisierungsgruppe 3 vergangenen Freitag freigeschaltet. Registrieren können sich alle Personen, die in Paragraf 4 der Corona-Impfverordnung genannt werden. Dazu gehören Menschen im Alter von 60 bis 69 Jahren, Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf, etwa Menschen mit Asthma, Rheuma oder Autoimmunerkrankungen.

Aufgrund ihres Berufs sind neben den Feuerwehrleuten und Katastrophenschützern auch viele weitere Personen impfberechtigt. Dazu zählen etwa Beschäftigte im Bereich kritischer Infrastrukturen oder Mitarbeiter des Lebensmitteleinzelhandels. Angehörige der Priorisierungsgruppe 1 und 2 sollen aber weitervorrangig ein Impfangebot erhalten.  red/nm

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