Superbanner

Leserbrief zum Thema: Standort Wehneberg, nein danke

Wehneberg nein danke

    • recommendbutton_count100
    • 1
    • 0

Thema: Standort Wehneberg, nein danke -Nach den neuesten Aussagen des Herrn Sauer, drängt sich die Frage auf, welche Strategien die Gesellschafter der Windkraft KG eigentlich verfolgen. Zuerst wird behauptet, die Kraniche fliegen durch das Fuldatal und nicht über den Wehneberg. -Dabei lässt man neue Beobachtungen vor Ort außer Acht -.

Dann ist man bereit, doch nicht auszuschließen, das Kranichschwärme und andere Vogelarten Auch über den Wehneberg ziehen.

Zuletzt kommt man zu der selbstsicheren Behauptung: Der auf dem Wehneberg geplante Windpark stellt keinerlei Gefahren für die Kraniche dar. – Man muss nur geeignete Windräder mit Sensoren einsetzen, die sich beim Anflug von Vögeln selbsttätig abstellen.

Ob sich diese voreilige Feststellung bewahrheitet, kann aber erst die Zukunft zeigen. Bei diesem überdimensionalen Windpark könnte die Wirklichkeit ganz anders aussehen, und Zweifel sind durchaus berechtigt.

Trotz geringer Windkraft will man hier einen Windpark in den Wald bauen und auch noch mitten in die Vogelflugroute setzen. Dabei ist zu vermuten, das von diesem Wald kaum etwas übrig bleiben wird, wenn man die nötige Infrastruktur für die Baumaßnahmen und die Stromtrassenverlegung bedenkt. Für dieses Vorhaben sollen also die Bürger ihren Stadtwald opfern. Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Wehneberg mit seinem Reiterzentrum und seinem Gasthof als beliebte Anlaufziele durchaus Urlaubsqualität. Das würde sich in Zukunft sicherlich ändern. Ein Naherholungsgebiet von unschätzbarem Wert könnte hier verloren gehen. Als Ersatz dürften die Hersfelder dann stolz sein auf ein weithin sichtbares Zeichen einer zukunftsorientierten modernen Stadt. Gerade für Bad Hersfeld als Kurstadt ist der stadtnahe Wald von besonderer Bedeutung und sollte gepflegt und auf keinen Fall zerstört werden.

Wann hört man endlich auf, Informationen scheibchenweise – je nach Bedarf – durch ständige Wiederholungen in sämtlichen Zeitungen suggestiv zu servieren. Damit erreicht man keine Glaubwürdigkeit. Vielmehr wäre es ratsam, die Karten endlich offen auf den Tisch zu legen. Die lange angekündigten Gutachten sollten von mehreren ortskundigen Fachleuten (mit Namensnennung) erstellt und öffentlich gemacht werden, - am besten in der Zeitung, so dass sich auch Nicht-Internetkundige eine eigene Meinung bilden können. Das wäre demokratisches Vorgehen. Was will man den Bürgern noch alles einreden. Die Gesellschafter der Windkraft KG müssen starke Motive haben, die sie in ihrem Kampf um einen ungeeigneten fragwürdigen Standort beflügeln. Die meisten Bürger sind mit Sicherheit für Stromgewinnung aus Windkraft. Dabei muss es um eine sinnvolle Koordinierung der Anlagen gehen. An optimalen Standorten in Windvorranggebieten könnte man mit geringeren Kosten und weniger Umweltzerstörung den gleichen Erfolg erzielen und Subventionen – Steuergelder – effektiver einsetzen.

Ingrid Gebhardt 
Heinrich Gutberlet-Straße 5 
36251 Bad Hersfeld

zurück zur Übersicht: Leserbriefe

Kommentare

Gastronomischer Wegweiser vom 27.04.

Frauenpower vom 28.04.

Artikel lizenziert durch © hersfelder-zeitung
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.hersfelder-zeitung.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper

SkyScraper2