Trotz weniger Verkäufe schöpft BMW Hoffnung

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Die BMW 7er-Reihe verkaufte 21 Prozent mehr Exemplare. 

München - Weltweit fast zehn Prozent weniger Autos hat BMW im August verkauft. Trotzdem konnte der dramatische Absatzrückgang  gebremst werden.

Vertriebschef Ian Robertson zeigte sich am Dienstag in München “verhalten optimistisch, dass wir im Verlauf der kommenden Monate auf den Wachstumspfad zurückkehren.“ Im August hatte BMW 91.790 Autos und damit 9,7 Prozent weniger abgesetzt als im Vorjahresmonat. Die Kernmarke BMW traf es mit einem Minus von 11,3 Prozent auf 75.700 Autos weiterhin deutlich härter als die Marke Mini, deren Absatz um 1,2 Prozent auf rund 16.000 Fahrzeuge sank. Von Januar bis August lagen die Absatzzahlen um 17,7 Prozent unter Vorjahr. “Die Richtung stimmt, seit April konnten wir im Monatsvergleich kontinuierlich Boden gut machen“, sagte Robertson. “Wir werden dieses Jahr unsere Position als der international führende Anbieter von Premiumautomobilen behaupten, auch wenn wir 2009 insgesamt nicht so viele Autos wie 2008 verkaufen.“ Heftig gebeutelt wurde BMW in den USA, wo der Absatz um 21,3 Prozent auf 24.300 Autos abstürzte. In Deutschland dagegen stiegen die Zulassungen um 3,5 Prozent auf 18.570 Fahrzeuge - die Marke BMW verbuchte hier ein Plus von 1,1 Prozent auf 15.840 Autos, der Mini-Absatz wuchs um 20 Prozent auf 2.730 Autos. Am stärksten wuchs auch für BMW die Nachfrage in China - die Verkaufszahlen schnellten um 63 Prozent hoch auf 9.000 Autos. Dass die Wirtschaftskrise auch Reiche trifft, zeigte Rolls-Royce: Der Absatz brach von 101 auf 37 Automobile ein. Die BMW 7er -Reihe hielt sich dagegen mit einem Zuwachs um 21 Prozent auf 4.000 verkaufte Fahrzeuge als weltweiter Marktführer im Luxussegment.

ap

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