Nur wenige Standorte interessant

Kaufhof will keine Fusion mit Karstadt

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Kaufhof-Chef Lovro Mandac spricht sich gegen einen Fusion mit Karstadt aus.

Düsseldorf - Kaufhof-Chef Lovro Mandac hat sich deutlich gegen eine Fusion mit dem Konkurrenten Karstadt ausgesprochen. Nur wenige Standorte wären interessant für sein Unternehmen.

„Ein Zusammenschluss mit Karstadt würde Kaufhof in der Entwicklung drei Jahre kosten“, sagte der Manager der „Wirtschaftswoche“. „Wir kommen sehr gut alleine zurecht.“ Zwar seien einzelne Standorte sicherlich interessant. „Aber wir brauchen keine zweite Verwaltung, Logistik, IT und, und, und. Ich sehe da keine Möglichkeit, es sei denn, die Läden würden uns geschenkt“, meinte Mandac.

Über eine Verschmelzung von Kaufhof und Karstadt zu einer schlagkräftigen deutschen Warenhauskette wurde in den vergangenen Jahren immer wieder spekuliert. Die Kaufhof-Häuser standen vorübergehend auf der Verkaufsliste ihres Eigentümers, des Düsseldorfer Handelsriesen Metro. Später wurden die Pläne aber aufgegeben.

Mit Blick auf die Sanierungsbemühungen bei Karstadt sagte Mandac der „Wirtschaftswoche“, Kaufhof profitiere derzeit von den Schwierigkeiten des Konkurrenten. „Auch die Kunden bemerken die Probleme von Karstadt - das hat uns sicherlich Umsatz gebracht.“

dpa

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