Greenpeace: Wüstenstromprojekt ist ein Meilenstein

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20 Deutsche Großkonzerne wollen am Montag mit der Initiative Desertec ein riesiges Solarstromprojekt starten.

Hamburg - Die Gründung der Wüstenstrom-Initiative Desertec kann nach Ansicht der Umweltschutzorganisation Greenpeace zum Meilenstein für die Nutzung von Solarkraftwerken werden.

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“Die Energiekonzerne, Finanzinstitute und Anlagenbauer können die Nutzung von Wüstenstrom zu einem weltweiten Vorbild machen“, sagte ein Greenpeace-Sprecher am Montag und meinte: “Die Vision vom Sonnenstrom aus den Wüsten darf nicht als grünes Feigenblatt verkommen.“ Unternehmen müssten Desertec als “Alternative zu umweltschädlichem Atom- und Kohlestrom verstehen“ und nicht als Konkurrenz zu Windkraft und Photovoltaik in Deutschland .

Deutsche Unternehmen haben beim Bau von solarthermischen Kraftwerken laut Greenpeace mit einem Marktanteil von mehr als 30 Prozent weltweit eine Spitzenstellung. Werde die Technologie international genutzt, könnten in deutschen Unternehmen allein beim Bau der Kraftwerke rund 250 000 Arbeitsplätze entstehen.

“Deutsche Unternehmen haben das erforderliche Kapital und das technische Knowhow, um sauberen Strom aus den Wüsten zu einem globalen Erfolgsmodell zu machen.“

20 Deutsche Großkonzerne darunter Siemens, die Deutsche Bank, die Energieversorger RWE und E.ON wollen heute mit der Initiative Desertec ein riesiges Solarstromprojekt starten. Ziel ist es, Sonnen- und Windenergie in den Wüsten Nordafrikas sowie des Nahen und Mittleren Ostens zu gewinnen.

dpa

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