Führungschaos bei Conti hält an

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Der unter Druck geratene Conti-Aufsichtsratschef und Schaeffler-Berater Rolf Koerfer soll bis Montag alle offenen Fragen zum versuchten Sturz des Conti-Chefs Karl-Thomas Neumann (rechts) beantworten.

Hannover - Das Führungschaos beim Autozulieferer Continental hält an. Die Lage im Machtkampf mit Großaktionär Schaeffler ist unübersichtlich.

Der unter Druck geratene Conti-Aufsichtsratschef und Schaeffler-Berater Rolf Koerfer soll bis Montag alle offenen Fragen zum versuchten Sturz des Conti-Chefs Karl-Thomas Neumann beantworten. Diese Frist hatte Altkanzler Gerhard Schröder gesetzt. Er ist Garant der Investorenvereinbarung zwischen Schaeffler und Conti zur Wahrung der Conti-Interessen.

Kommt der von Schröder eingeschaltete Anwalt zum Ergebnis, dass Schaeffler gegen die Vereinbarung verstoßen hat, könnte Schröder vor Gericht kurzfristig eine einstweilige Verfügung gegen eine Abberufung Neumanns erwirken.

dpa

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