„Eiern auf den Kufen rum“
Der Fast-Meister schleppt Personalprobleme mit sich herum. Raif Asalari wird wegen einer Oberschenkelzerrung voraussichtlich nicht spielen, René Dieterich ist rot-gesperrt, zudem ist Mario Hennings Oberschenkel geprellt. „Wir eiern auf den Kufen rum“, bemerkt Wächter in gewohnt bildhafter Sprache. Und er betont: „Wir feiern erst, wenn wir durch sind.“ Beide Teams boten am Sonntag im Vergleich, in dem für jeden (nur) ein Sieg zählte, weniger ein gutes Fußballspiel - aber einen echten Krimi. Mit Michael Hohmanns Siegtor als krönenden und ultimativen Abschluss.
Das 3:2 – ein 30-Meterschuss ins Eck – war Hohmanns 44. Saisontor, „ein Jahrhunderttor. Der macht auch im Training solche Dinger“, mochte es auch der Coach kaum fassen. Da machte es nichts, dass Hohmann zuvor, beim Stande von 2:2, zwei Möglichkeiten generös hatte verstreichen lassen.
Wächter geht
Klaus Wächter, der am Donnerstag 59 Jahre alt wurde, hört auf beim SV Wölf - nach gut eineinhalb Jahren erfolgreicher Tätigkeit. „Ja, ich gehe. Das hat aber nichts mit Verein oder Mannschaft zu tun. Zu denen habe ich ein tolles Verhältnis.“ Dass die Partie an Dramatik und Spannung sogar das übertraf, was sie versprach - dazu trug Kiebitzgrund/Rothenkirchen bei. Prima war die Moral - und als das Team aus dem 0:2 ein 2:2 gemacht hatte, stand das Spiel auf des Messers Schneide. Als Lohn bleibt die Aufstiegs-Relegation – dies zu schaffen, wäre ein toller Abschied für Spielertrainer Drazan Lasic. Der EX-SVA’ler wird von einem Ex-SVA’ler abgelöst: Michael Ruppert.
Von Walter Kell



























