Herr Huff, haben Sie am Mittwochabend noch ordentlich gefeiert?
Stefan Huff: Ich musste leider auf eine Silberhochzeitsfeier, deshalb bin ich dann um elf Uhr weg. Aber ich habe mir schon berichten lassen, dass es bei den Jungs wohl etwas länger ging.
Kam der Aufstieg nun letztlich überraschend, oder haben Sie die ganze Zeit fest damit gerechnet?
Huff: Also ganz so überraschend kam das nicht. Ich hatte mich schon mit dem Gedanken beschäftigt, dass der Aufstieg ja eigentlich relativ greifbar ist, da damit zu rechnen war, dass sich Neuhof in die Verbandsliga schießt und uns somit auch der zweite Platz genügt hätte. Das habe ich meiner Mannschaft durchaus zugetraut. Dass die letzte Viertelstunde dann so spannend abläuft, das brauche ich natürlich nicht jede Woche. (lacht)
Dann war es im Nachhinein aber doch sicherlich umso schöner...
Huff: Ja klar, die Last fällt dann natürlich ab. Und dass es jetzt zum direkten Wiederaufstieg, der ja in diesem Jahr eigentlich gar nicht so geplant gewesen ist, gereicht hat, ist natürlich umso schöner.
Was hat die Mannschaft in dieser Serie so stark gemacht?
Huff: Ich denke, wir haben sehr viele gute Einzelspieler, die Spiele auch allein entscheiden können. Das hat uns stark gemacht. Wir sind offensiv ziemlich gut besetzt, so dass die Treffer nicht nur auf einen oder zwei Spieler verteilt waren. Außerdem hat uns stark gemacht, dass das System mit der Viererkette relativ schnell gut funktioniert hat und wir da natürlich auch Leute haben, die das früher schon mal gespielt haben. Natürlich gibt es aber auch sicherlich noch verbesserungswürdige Geschichten, die wir nun in den nächsten Monaten abstellen müssen.
Wie sehen denn die nächsten Wochen beim FSV aus?
Huff: Jetzt ist erst einmal Pause und dann starten wir am 29. Juni in die Vorbereitung für die neue Saison.
Dass Sie Trainer bleiben, steht bereits seit April fest. Wie ist das Team ansonsten für die neue Saison aufgestellt?
Huff: Natürlich sind wir bislang schon so ein bisschen zweigleisig gefahren, aber gerade im Abwehrbereich suchen wir durch ein paar Abgänge sicherlich noch ein, zwei Verstärkungen. Ansonsten gibt es schon einige Neuzugänge, die unterschrieben haben: Robert Krumme vom SV Asbach und Alexander Raabe aus Heinebach. Aus Friedlos kommen außerdem André Gideon und die Gebrüder Bühring. Ansonsten gehen wohl Daniel Schmied, Michael McDonald und Armin Rahmani nach Friedlos. Alles andere ist jetzt eigentlich soweit in trockenen Tüchern. Der Großteil der ersten Mannschaft bleibt also zusammen.
Von Kristina Marth



























