Herr Mannel, was sind die Hintergründe der Umgruppierung?
Hans-Jürgen Mannel: Kreisfußballwart Karl-Heinz Blumhagen hatte angefragt – und wir haben, auf den zweiten Blick, zugestimmt. Es ist ein neues Umfeld und eine neue Erfahrung, die Fahrten aber sind nicht weiter als die in der Hersfeld-Rotenburger A-Liga.
Was ist noch neu? Gibt’s jetzt weniger Derbys?
Mannel: Auch unsere Zweite rückt „rüber“, sie spielt in der B-Liga Hünfeld/Hersfeld. Weniger Derbys gibt es in der A-Liga Hünfeld/Hersfeld für uns nicht: Eiterfeld II, Soisdorf, Rasdorf, Großentaft und Steinbach sind dabei.
Wen schätzen Sie in der „neuen“ Klasse am stärksten ein?
Mannel: Nach dem Doppel-Aufstieg von Wölf und Kiebitzgrund/Rothenkirchen wird Niederjossa vorn mitspielen, Soisdorf ist stark einzuschätzen und Rasdorf hat sich gut verstärkt.
Hat sich in der Trainerfrage etwas getan?
Mannel: Unser bisheriger Trainer Andjelko Urosevic wird die Saisonvorbereitung leiten und die Spieler fit machen, ab August ist Urosevic privat verhindert. Als Spielertrainer fungieren dann zunächst Jens Heimeroth und Benjamin Momberger. Bis auf Weiteres.
Bleibt die Mannschaft zusammen?
Mannel: Ja. Sie will angreifen. Das Ziel heißt Wieder-Aufstieg.
Gibt es gar keine Abgänge?
Mannel: Dominik Kurpiers, der früher in Melsungen in der Verbandsliga gespielt, dann einen Achillessehnenabriss erlitten, ein Jahr pausiert und sich uns in der Winterpause angeschlossen hattemusste sich aus beruflichen Gründen zunächst einmal abmelden; seine Zukunft ist diesbezüglich noch unklar. Unser Torwart Olaf Lücke wollte beruflich bedingt eigentlich aufhören. Deshalb suchen wir nach einem Keeper, in Timo Hebel verfügen wir derzeit nur über einen.
Von Walter Kell



























