Geht man von letztgenannter Konstellation aus, bleiben aus der Viererrunde drei Teams, die allesamt auf Rang zwei spekulieren. Das heißt, der FSV Hohe Luft könnte im Falle eines Sieges (und eines gleichzeitigen Eiterfelder Erfolges in Lütter) im Heimspiel gegen die SG Schlitzerland (Anstoß: 19 Uhr) gar noch als Gruppenerster aufsteigen – würde aber, verliert er morgen, mit leeren Händen dastehen.
Noch nichts erreicht
Fakt ist: Die FSV-Kicker haben nach ihrem 2:0-Sieg in Eiterfeld noch nichts erreicht. Deshalb spricht Trainer Stefan Huff auch davon, dass sein Team morgen vor einem „Endspiel“ stehe.
„Wir haben unsere Chancen offen gehalten“, bemerkte „Cello“ Munk nach dem Sieg in Eiterfeld, dessen Weg er mit seinem Führungstor geebnet hatte. „Wir müssen das Ding jetzt natürlich ziehen“, fügte er in ebenso blumigem wie treffendem Ton hinzu.
Die Qualitäten, die die FSV-Spieler in Eiterfeld beherzigten, müssten sie auch jetzt abrufen. „Bis zur letzten Sekunde haben wir gekämpft –- und deshalb gewonnen“, sagte Denis Voth. Der Innenverteidiger legte nach: „Wir sind motiviert. Und spielen zu Hause. Jeder weiß: Solche eine Chance kriegst du so schnell nicht wieder.“
Sein Trainer aber, der blickt voraus. „Wir werden nicht auf Teufel komm raus auf Sieg spielen. Ich schätze, dass Schlitzerland unser stärkster Gegner in der Relegation ist. Ich erwarte ein ganz schweres Spiel.“ Für seine Qualitäten warb Schlitzerland im Auftaktspiel in Michelsrombach hinreichend.
Früh in die Zweikämpfe
Hohe Lufts morgiger Gegner habe im Ex-Hünfelder Hampl und in Rippl nicht nur sehr gute Einzelspieler, die es auszuschalten gelte. „Wir müssen rechtzeitig in die Zweikämpfe kommen und dürfen Schlitzerland nicht spielen lassen“, schiebt Huff das Grundlegende nach.
Handys und Smartphones werden morgen Abend glühen, aufgeladene Spannung liegt in der Luft.
Von Walter Kell



























