Nach zwei klaren und absolut verdienten Erfolgen in Sorga (7:3) und zu Hause gegen Rothenkirchen/Kiebitzgrund (2:0) stand der Gewinner der Relegationsrunde mit der SG Haunetal fest. Die Gäste, die fußballerisch an diesem Abend enttäuschten, sollten ihre frohe Kunde erst Stunden später überbracht bekommen.
In Wehrda waren sich alle einig, dass am Ende der Relegationsrunde die Mannschaft vorn stand, die mit Abstand die größte Qualität besaß. „Ich denke schon, dass sich unsere Qualität in beiden Spielen zu Recht durchgesetzt hat. Das einzige, was ich heute bemängeln könnte, ist die Chancenverwertung, aber ansonsten haben wir das absolut clever gespielt“, bilanzierte Haunetals scheidender Trainer Frank Stenke zufrieden und erleichtert nach dem Spiel und einer Saison, die für seine Mannschaft lange Zeit einem Horrorszenario glich.
Verletzungspech in allen Mannschaftsteilen in der Vorrunde, eine starke Rückrunde mit wiederkehrenden Spielern und am Ende der Ligaverbleib über die Relegation. Haunetal durchlebte in diesem Jahr nach dem verpassten Aufstieg in die Gruppenliga in der Vorsaison ein Wechselbad der Gefühle.
„Die Vorrunde hat uns das eingebrockt“, gab Haunetals Fixpunkt Christoph Fischer nach dem Spiel zu Protokoll, „in der Rückrunde haben wir unsere wahren Stärken gezeigt, allerdings die Big Points in den entscheidenden Spielen verpasst.“ Auch Kapitän Marc Blucha war froh, dass die Saison letztlich doch noch ein gutes Ende fand: „Wir hatten schon enormes Verletzungspech in der Hinrunde. Aber am Ende hat sich unsere Qualität vollkommen verdient und zu Recht durchgesetzt.“
Lob des Gegners
Dem vermochte auch Drazan Lasic vom Kontrahenten nicht zu widersprechen: „Haunetal hat die Relegation vollkommen verdient gewonnen. Ich bin trotzdem stolz auf meine Truppe, dass sie mir zum Abschied nach einer super Saison die Relegation geschenkt hat.“
Keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass neben der SG Haunetal auch seine Mannschaft als Gewinner der Relegation hervorgehen sollte. Durch die Regelung der Klassenleiter, den letzten freien Platz der Kreisoberliga durch den Vertreter der Relegationsrunde zur Kreisoberliga Nord zu besetzen, kam die SG Rothenkirchen/Kiebitzgrund zu später Stunde an diesem Mittwochabend in den Genuss einer sehr spontanen Aufstiegsfeier.
Von Florian Schott



























