Doch wer das Ziel in Bodesruh nicht als Erster erreicht, hat bei der anschließenden Radjagd noch Chancen auf den Gesamtsieg. In den Zeitabständen des Bergzeitfahrens starten die Teilnehmer dann über 6,4 Kilometer und 40 Höhenmeter. „Da haben dann auch die Sprinter eine Chance“, erklären Gunter Trützschler und Jörg Gastmeyer, die treibenden Kräfte des Klubs, im Pressegespräch.
Gestartet wird um 11 Uhr in Kleinensee und um 14 Uhr in Bodesruh an der Jagdhütte. 50 Anmeldungen haben die RSG-Verantwortlichen nach eigenen Angaben bereits – und sind damit zufrieden. Für die acht Euro Startgebühr gibt es auch eine Nudelparty, die Nachmeldung bis 30 Minuten vor dem Start kostet dann zehn Euro. Gefahren wird in den Klassen U 11, U 13, U 15, U 17 und U 19 sowie U 30, U 40, U 50, U 60 und U 60+. Pokale gibt es für die jeweils drei Zeitschnellsten.
Besonders dankbar sind die Organisatoren ihrem Sponsor, der K + S Kali GmbH in Philippsthal. Dieser kommt für die Kosten der Veranstaltung auf und trägt das finanzielle Risiko. Trützschler: „Das ist heutzutage sehr ungewöhnlich.“
Werksleiter Dr. Rainer Gerling begründet das in einer Pressemitteilung: „Als die RSG Werratal mit dem Monte Kali Cup auf uns zu kam, waren wir gerne zur Unterstützung bereit, denn mit dieser ganz besonderen Location hat unser gesellschaftliches Engagement auch einen konkreten Bezug zu unserem Tagesgeschäft.“ Auf dem Monte Kali, der weithin in der Region zu sehen ist, werden die festen Rückstände des Kalibergbaus aufgehaldet. Eine Haldenbesichtigung ist laut Trützschler und Gastmeyer für die Teilnehmer nach dem Wettbewerb ebenfalls möglich.
Auch Übernachtungsmöglichkeiten wollen die Werrataler anbieten. Bei der Stadt Heringen, betonen sie, „haben wir offene Türen eingerannt.“ Mit den Vereinsaktivitäten sind Trützschler und Gastmeyer nach den ersten Monaten zufrieden. Gastmeyer: „Ich bin fast jedes Wochenende auf Veranstaltungen. Wer will, dass andere zu seinen Wettkämpfen kommen, muss sich selbst auch blicken lassen.“ Dabei hat er bemerkt, dass die Radsportszene im benachbarten Niedersachsen zum Beiospiel wesentlich lebendiger ist als hier in Osthessen.
Kontakt und Anmeldung: Gunter Trützschler, 0 66 27/88 87, und Jörg Gastmeyer, 0151/29 14 41 12, www.rsg-werratal.de
Von Rainer Henkel



























