Der erfolgreichste Fahrer aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg ist Marcel Mahr-Graulich aus Bad Hersfeld. Er entschied gemeinsam mit Nadja Hartung (Fulda) die Gruppe G der serienmäßigen Fahrzeuge für sich und stellte den Mitsubishi Lancer EVO 9 auf Gesamtrang fünf ab. Petrus meinte es diesmal gut mit den Fahrern allradgetriebener Autos: Mit mehreren, teils starken Regengüssen sorgte er auf den Asphaltstrecken für rutschige Verhältnisse und weichte die Schotterpassagen noch mehr auf.
Allradantriebler im Vorteil
Trotzdem hielten sich Marco Koch und Stefan Assmann (Marburg/Gladenbach) mit ihrem heckgetriebenen Opel Kadett C Coupé tapfer auf Rang zwei, obwohl sie sich noch mit ihrem neuen sequentiellen Sechsgangetriebe anfreunden mussten.
Auf der siebten Wertungsprüfung (WP) nutzten dann Rudi Hachenberg und Kathi Wüstenhagen (Wermelskirchen/Freilassing) im Schotter den Allradvorteil ihres Mit-subishi Lancer EVO 9 und verdrängten Koch/Assmann auf Rang drei. Jörg Schuhejs und Steffen Reiths Gesamtsieg war aber mit 18,1 Sekunden abgesichert und so konnte das Team aus Fulda und Schwalmtal die Sektkorken knallen lassen.
Erstmals war Uwe Wagner vom Rallye-Sport-Club Rotenburg gemeinsam mit Andreas Luther aus Eisenach unterwegs. Im BMW 318is setzten sie auf Regenreifen, hatten aber in diesem Falle etwas Pech, überwiegend im Trockenen gefahren zu sein und wurden 21 (Rang vier der Klasse N3).
Unter der Bewerbung des Motor-Sport-Clubs Braach traten Peter Rotbauer und Meike Maulitz (Bad Hersfeld/Braach) an. Im VW Golf GTI versagte auf der sechsten Wertungsprüfung die Gegensprechanlage. Trotzdem belegen sie den zweiten Platz der Klasse H13 und Gesamtrang 25.
Dreck bremst Mohr aus
Der Heringer Björn Mohr sah die Melsunger Rallye als Test mit Björn Röhm (Schlitz) an. Er soll Mohrs Stammbeifahrer Oliver Becker bei einem der anstehenden Läufe des HJS-Diesel-Masters vertreten. Im Cockpit hat es zwar geklappt, jedoch sammelte sich Björn Mohr in einer Schotterpassage Dreck auf, der zu Vibrationen im Opel Astra OPC führte. Sie kamen auf Rang 27.
Michael Meckbach und Björn Handor (Niederaula/Philippsthal) setzten im Opel Cor-sa auf Trockenreifen, erwischten aber einen starken Regenguss, der sie auf Rang 3 der seriennahen Klasse N2 und Gesamtrang 36 spülte.
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Von Peter Knierim


























