VfL Eiterfeld - SG Schlitzerland (in Michelsrombach). Natürlich sei die Ernüchterung, trotz des Sieges gegen die SG Hessen/SpVgg in die Relegation zu müssen, in den ersten Minuten nach Abpfiff des Spiels am Wochenende groß gewesen, gibt Markus Pflanz zu. Dennoch zeigt sich der Eiterfelder Trainer optimistisch: „Aber so haben wir nun einfach drei Spiele mehr und Fußballspielen macht ja auch Spaß.“
Die Aufgabe lautet ganz klar, den erneuten Abstieg (der VfL kam vor der Saison aus der Verbandsliga) zu vermeiden – ein guter Start in die Relegationsrunde sei dafür wichtig. „Ziel ist es, nicht zu verlieren, ein Sieg wäre mir aber natürlich lieber“, sagt Pflanz.
Dass das heutige Spiel gegen die SG Schlitzerland, den Vizemeister der Kreisoberliga Mitte, kein einfaches wird, davon ist er überzeugt. „Ich wohne ja da, bin selbst noch ein bisschen im Verein tätig und kenne auch das Team ganz gut“, erzählt er. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, in der meiner Meinung nach stärksten Kreisoberliga. Da müssen wir mit Kopf spielen.“ Worauf es in der Relegation ankommt, weiß der VfL-Coach ganz genau. „Oft ist das Willenssache“, sagt er. „Die mental stärkste Mannschaft wird das Rennen machen.“
FSV Hohe Luft - TSG Lütter (in Steinhaus). Stefan Huff hätte sich gerne einen anderen neutralen Platz zum Auftakt der Relegationsrunde gewünscht. „Der in Steinhaus ist für unsere Verhältnisse ein bisschen klein. Ich denke mal, dass die Taktik beider Teams stark an der englischen Spielweise orientiert sein wird“, orakelt der Trainer des FSV Hohe Luft. Aufgrund der Tatsache, dass der Relegationsplatz schon seit ein paar Wochen feststeht, konnte der Trainer den Kontrahenten gleich zweimal beobachten.
Beim 3:1-Erfolg im Fuldaer Duell gegen Johannesberg beispielsweise hätte der Gegner eine halbe Stunde starken Fußball gezeigt. Für Qualität nach vorne sorgen unter anderem die Stürmer Vitali Bese und Christian Rützel. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in deren Konter laufen“, meint der Hohe Lufter Coach, der seiner Mannschaft einschärft, sich nicht auf unnötige Nickligkeiten einzulassen. Bis auf den gesperrten Thomas Geras sind alle Mann an Bord.
Von Hartmut Wenzel und Kristina Marth



























