„Diese Bundesentscheide sind wichtig“, sagte Landestrainer Udo Scharf beim Vorstellen des Landeskaders. Sie seien das Sprungbrett zur Aufnahme in die Nationalmannschaft. Da müsse man schon mal einen Start und eventuell auch eine Medaille bei der Hessischen Meisterschaft in Frankfurt opfern.
Für Madlene Grenzebach war der Start im Thüringer Olympiastützpunkt auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Die 15-jährige Schülerin gewann die erste Luftpistolenentscheidung der U 17 mit 369 Ringen und drei Zählern Vorsprung vor Carolin Ziert vom gastgebenden Thüringer Sportschützenverband und Lisa Grünwald aus Brandenburg. Im zweiten Wettkampf legte die Obersuhler Jugendliche noch einmal zu: 370 Ringe.
Die brachten ihr mit vier Zählern Rückstand auf Lokalfavoritin Carolin Ziert und zwei auf Jacqueline Schnoor (Nord-Westdeutscher Schützenbund) den dritten Rang ein. In der Ranglistenwertung Luftpistole liegt Madlene Grenzebach mit einem Zähler weniger hinter Carolin Ziert auf dem Vizerang.
Patzer in der Kombination
Nicht so gut lief es für die Landeskaderschützin in der Kombination Sportpistole. Mit 497 Ringen belegte Madlene Grenzebach den sechsten Platz. Beste hessische Starterin in dieser olympischen Frauendisziplin war Luisa Hollstein aus Berneburg. Die beiden Jugendlichen trainierten im Hessenkader bei Landestrainer Udo Scharf und im Stützpunkt Nord bei Trainer Lothar Brill (Motzfeld). (vk)



























