Das sind vor dem Duell der SG Niederaula/Hattenbach und der TSG Oberaula am ersten Spieltag der Fußball-Gruppenliga (Sonntag, 17 Uhr) aber noch nicht alle Gemeinsamkeiten. Uwe Teichmann, der neue Coach der SGN, hat zuletzt vier Jahre die TSG Oberaula trainiert. Und er hat Abwehrmann Benjamin Philipps gleich mit nach Niederaula gebracht.
Eins steht also fest: Das Aulatal-Derby, das ohnehin einen hohen Stellenwert besitzt, ist kein Spiel wie jedes andere. Doch sowohl Uwe Teichmann, als auch Hans Schweigert, der neue Mann auf Oberaulas Trainerbank, sind bemüht, die Brisanz aus dem Saisonauftakt zu nehmen. „Ich will mich vor diesem Spiel gar nicht so sehr in den Fokus rücken. Das erste Spiel der Saison ist für jede Mannschaft immer wichtig, egal wie der Gegner heißt“, sagt Uwe Teichmann.
Hans Schweigert, der vor seinem Engagement bei der TSG zuletzt fünf Jahre pausiert hatte, meint: „Es ist schon kurios, dass meine Mannschaft ausgerechnet im ersten Spiel auf ihren ehemaligen Trainer trifft. Aber davon sollten wir uns nicht ablenken oder beeindrucken lassen.“ Dass über das Spiel geredet wird, sei ja klar, so Schweigert weiter. Auch Teichmann berichtet, dass er nach wie vor Kontakt zur Oberaulaer Führungsriege und auch zu einigen ehemaligen Spielern habe. „Na klar ist dabei auch das Spiel vom Sonntag ein Thema“, sagt er.
Vor dem Saisonauftakt können beide Trainer das Leistungsvermögen ihrer Mannschaften noch nicht so recht einschätzen. „Wir müssen unser Spiel auf neue Beine stellen“, sagt beispielsweise Uwe Teichmann, der ohne das bisherige Sturmduo Fabian Kallée und Alexander Müller auskommen muss. Im Team, das künftig Daniel Orth als Kapitän aufs Feld führen wird, habe sich eine neue Hierarchie herausgebildet, in der Routinier Andreas Brieschke eine wichtige Rolle einnehmen soll. Sein Einsatz am Sonntag ist aber fraglich. Florian Friedrich, Patrick Sauer und Vitalij Ziegler fallen definitiv aus. „Wir müssen möglichst schnell dahin kommen, dass wir kompakt als Team auftreten“, sagt Teichmann.
Sein Gegenüber hofft derweil darauf, dass seine Truppe taktisch möglichst viel von dem umsetzt, was man sich in der Vorbereitung erarbeitet habe. Ausfälle beklagt Schweigert nicht.
Einen Favoriten sehen beide Trainer übrigens nicht. Auch das ist eine Gemeinsamkeit.
Von Sascha Herrmann



























