Kunstrasen ist kein Vorteil

Verbandsliga: SVA Bad Hersfeld am Samstag (16 Uhr) gegen den FSV Dörnberg

Kunstrasen ist kein Vorteil

002.09.1002.09.10|Regionalsport|
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Asbach. Es ist das Duell des Zweiten gegen den Achten. Entsprechend sind die Erwartungen beim SVA Bad Hersfeld gesteckt. Der empfängt am Samstag auf dem Kunstrasenplatz in Asbach den FSV Dörnberg. Anstoß ist um 16 Uhr. Ein Sieg soll her für den SVA, der bislang einen sensationellen Siegeszug hinlegte.

Freut sich momentan über viele Tore: Das Asbacher Team, von links: Sebastian Schuch, Daniel Heß, Chrisian Pfeiffer und Robert Simon. Foto: Eyert

Freut sich momentan über viele Tore: Das Asbacher Team, von links: Sebastian Schuch, Daniel Heß, Chrisian Pfeiffer und Robert Simon. Foto: Eyert

Bis auf das Auftaktspiel gegen Melsungen - hier verloren die Asbacher mit 0:6 - konnten alle Spiele zum Teil sogar recht klar, wie letztens beim VfL Kassel mit 4:1, gewonnen werden. Die Bilanz aus sechs Begegnungen: 18 Punkte. Und es rollt vor allem im Angriff. 22-mal beulte sich das Netz des Gegners. 22-mal durften sich die Asbacher Spieler abklatschen. „Momentan ist bei uns alles im Lot“, sagt Daniel Heß.

Tolle Stimmung

Asbachs Offensivspieler freut sich mit seinen Kollegen über eine tolle Stimmung im Team. „Allen macht es Spaß, es gibt keinen Störenfried,“ erklärt Heß weiter. Jeder würde auf seiner Lieblingsposition spielen, was vor allem die Offensive begünstigen würde. Tim Gonnermann sei auf der 10-er Position sehr zufrieden, er selbst kommt über die linke Seite. „Nur in der Defensive hapert es ab und zu mal“, relativiert er.

Trotzdem: Wenn alle am Samstag ihre Leistung abrufen würden, dürfte auch gegen Dörnberg nichts anbrennen. Nur Trainer Norbert Rickert erhebt vor diesem Heimspiel mahnend seinen Zeigefinger. Bis Ende des Monats müsse man noch auf Kunstrasen spielen. „Und Dörnberg ist ein Team, dass verdammt gut mit solchen Platzverhältnissen zurecht kommt, weil es selbst einen Kunstrasen hat“, weiß der Coach. Nichtsdestotrotz aber freut auch er sich über den Erfolg. Er führt die Sierie auf die Systemumstellung in der Abwehr - hier spielt Denis Masic wieder letzter Mann - zurück, dass der SVA Sieg auf Sieg heimfährt. Zudem gäbe es auch keine Verletzungen.

Heilsame Niederlage

Der Unterschied zu Platz eins - hier rangiert Lohfelden mit 19 Punkten - machen momentan die Spiele gegen Melsungen aus. Während der SVA mit 0:6 verlor, konnte Lohfelden am letzten Sonntag mit 5:1 auf der Freundschaftsinsel gewinnen. „Für uns war die Niederlage in Melsungen heilsam. Es war eine positive Lehre, von der wir bis heute zehren“, meint Rickert.

Zum Personal: Fraglich sind Christian Zilch und Tino Jäger. Letzteren will Rickert noch für ein Spiel schonen.

Von Hartmut Wenzel

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PlatzMannschaftToreDiffPunkte
1Borussia Dortmund45:143143
2FC Bayern47:143341
3FC Schalke 0446:252141
4Mönchengladbach31:121940
5Werder Bremen33:34-132
6Bayer Leverkusen28:27131
7Hannover 9622:24-230
81899 Hoffenheim22:24-224
91. FC Köln29:40-1124
10VfL Wolfsburg24:36-1224
11VfB Stuttgart26:28-223
12Hamburger SV25:34-923
13FSV Mainz 0528:34-622
141. FC Nürnberg19:31-1221
15Hertha BSC Berlin25:31-620
161. FC Kaiserslautern15:24-918
17FC Augsburg19:33-1417
18SC Freiburg25:44-1917

für den 20. Spieltag

HeimGastSpiel
1. FC NürnbergBorussia Dortmund0:2
VfL WolfsburgMönchengladbach0:0
1899 HoffenheimFC Augsburg2:2
Bayer LeverkusenVfB Stuttgart2:2
Hertha BSC BerlinHannover 960:1
FC Schalke 04FSV Mainz 051:1
Hamburger SVFC Bayern1:1
SC FreiburgWerder Bremen2:2
1. FC Kaiserslautern1. FC Köln0:1

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