Bad Hersfeld. Acht Tore Unterschied: In der zweiten Halbzeit war die Handball-Oberligapartie zwischen der HSG Eitra/Oberhaun und dem TV Gelnhausen nur noch ein Schaulaufen der Gäste.

Der Ball ist mir: Jens Rüger von der HSG Eitra/Oberhaun findet auch in dieser Spielsituation gegen Gelnhausen nicht die Lücke zum Torwurf. Trotzdem traf der Rückraumspieler sechsmall ins Schwarze. Foto: Eyert
Der Tabellendritte beendete die Partie mit einem klaren 30:22 (18:11)-Erfolg, festigte damit seine Position in der Spitzengruppe, während die HSG weiter nach den Gegnern Ausschau halten muss, gegen die sie noch Punkte holen will, um vielleicht doch noch den Klassenerhalt zu erreichen.
„Natürlich ist Gelnhausen als Dritter kein Maßstab für uns“, meinte Jörg Ley. Der HSG-Trainer hatte es obendrein diesmal besonders schwer, die Mannschaft aufzustellen. Denn neben René Hermann, der wegen eines Bruchs einer Rippe im Auswärtsspiel bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II längerfristig ausfällt und sogar ans Aufhören denkt, fehlte auch Andreas Krause.
Der halblinke Rückraumschütze der Haunecker litt die ganze Woche an einer starken Erkältung und musste Medikamente nehmen. „Es hätte keinen Zweck gehabt, den Andy aufzustellen“, meinte Ley.
Trainer Jörg Ley
Kein adäquater Ersatz, keine Chance: Erneut streifte sich der Coach selbst das Trikot über. Er sowie Matthias Kienast, Jens Rüger und Neuzugang Boze Balic - das war einfach zu wenig im Rückraum der HSG, um dem Kontrahenten aus der Spitzengruppe auch nur einigermaßen Paroli zu bieten.
Und als sich dann auch noch die üblichen Anspielfehler und Fehlschüsse einstellen, hatte es der Kontrahent auch noch entsprechend leicht. Gelnhausen besaß überdies eine Abwehr mit Gardemaß, gegen die sich der Angriff der HSG besonders schwer tat. So fiel das erste Feldtor der Gastgeber erst nach zwölf Minuten durch einen Rückraumschuss von Rüger. Der war neben Kreisläufer Sebastian Köhler der beste Torschütze. Beide trafen je sechsmal ins Tor.
Neuzugang Balic, für Krause auf Halblinks eingesetzt, kam nur auf zwei Tore. Auf Englisch entschuldigte er sich für seine schwache Torquote. Er sei es in seiner Heimat Kroatien gewohnt, immer mit Harz zu spielen. Das ist aber in Deutschland bis zur Bundesliga verboten. Die beiden Treffer von ihm hatten es jedoch in sich. Beide Male vibrierten die Torpfosten nach.
Die Haunecker, die in der 19. Minute mit 3:10 bereits hinten lagen, hatten noch Glück, dass Gelnhausen angesichts eines klaren Sieges sich vor allem im Abschluss einige Fehler erlaubte, die einer Spitzenmannschaft nicht passieren dürfen. So kamen Simon Streckhardt und Sebastian Köhler noch zu einigen Tempogegenstößen, die das Ergebnis in der Schlussphase noch einigermaßen erträglich gestalteten. Einwurf
Von Hartmut Wenzel
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| Platz | Mannschaft | Tore | Diff | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 55 | 81 |
| 2 | FC Bayern | 77:22 | 55 | 73 |
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 30 | 64 |
| 4 | Mönchengladbach | 49:24 | 25 | 60 |
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 8 | 54 |
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 17 | 53 |
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | -4 | 48 |
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | -13 | 44 |
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | -9 | 42 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | -11 | 42 |
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | -6 | 41 |
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | -16 | 40 |
| 13 | FSV Mainz 05 | 47:51 | -4 | 39 |
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | -13 | 38 |
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | -22 | 36 |
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | -26 | 31 |
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | -36 | 30 |
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | -30 | 23 |
für den 34. Spieltag
| Heim | Gast | Spiel |
|---|---|---|
| 1. FC Nürnberg | Bayer Leverkusen | 1:4 |
| 1. FC Köln | FC Bayern | 1:4 |
| Werder Bremen | FC Schalke 04 | 2:3 |
| FC Augsburg | Hamburger SV | 1:0 |
| Borussia Dortmund | SC Freiburg | 4:0 |
| Hannover 96 | 1. FC Kaiserslautern | 2:1 |
| Hertha BSC Berlin | 1899 Hoffenheim | 3:1 |
| VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg | 3:2 |
| FSV Mainz 05 | Mönchengladbach | 0:3 |



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