Heringen. Es kam wie erwartet: Drittligist HSG Gensungen/Felsberg ließ sich im Handball-Bezirkspokalfinale von der HSG WHO 09 Werra nicht die Butter vom Brot nehmen. 46:27 (25:14) lautete am Ende das standesgemäße Ergebnis für die Gäste um Trainer Dragos Negovan, die den tapfer kämpfenden Hausherren nie eine reelle Chance ließ.

Erzielte per Heber einen feinen Treffer für die Werra WHO im Bezirkspokalfinale: Rückraumspieler Sebastian Schramm, hier bei einem Torwurf aus dem Rückraum. Foto: Eyert
Der äußere Rahmen war prächtig. Eine rappelvolle Halle, ein erwartungsvolles Publikum und ein motivierter Gastgeber, der dem Favoriten zu gern ein Bein gestellt hätte. Doch das alles half nichts. Weder die gezündeten Wunderkerzen beim Einlaufen, noch die lauten „Hallo-Wach“ Rufe vom guten WHO-Keeper Jonas Ißleib an seine Kameraden. Denn zu groß waren der Respekt vor dem Gegner, zu groß die Anzahl der technischen Fehler, zu wenig energisch das Abwehrverhalten und zu limitiert die Angriffsvarianten, um die Sensation schaffen zu können. Dafür darf sich aber das Team von Spielertrainer Michael Stegner stetes Bemühen, Kampfkraft und zum Teil schön herausgespielte Tore an die Fahne heften.
Wie zum Beispiel das 21:36 (46.), als der starke Marco Bommer quer durch den Raum auf Linksaußen Alexander Nitsche passte, der Gärtner im Gensunger Kasten überwand. Oder Sebastian Schramms schöner Heber von Rechtsaußen zu Beginn der Partie. Doch das war, neben den Toren des fleißigen Torsten Laufer und von Michael Krause zu wenig, um dem Favoriten ernsthaft bedrängen zu können.
Doch die WHO kämpfte. Gestützt auf Ißleib im Tor, der allein drei Siebenmeter hielt, kamen Stegner & Co. ab der 20. Minute besser ins Spiel und hielten den Rückstand in Grenzen. Freilich, immer wenn die Gastgeber etwas Morgenluft schnupperten, zog der Drittligist das Tempo an und hielt den Vorsprung zur 14:25 Pausenführung.
Nach den Wechsel wurde das Spiel dann zum Schaulaufen der Gäste. Benedict Hütt und Rückraum-Shooter Marco Schanze diktierten neben Vogel jetzt das Geschehen nach Wunsch. Über 16:30 (37.), 22:42 (54.) bis zum 27:46 Endergebnis ließ man nichts mehr anbrennen. Doch wenigsten den Schlussakkord durfte die WHO setzen: Julien Sandrock erzielte vom Kreis das letzte Tor des Spiels.
Von Michael W. Rimkus
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| Platz | Mannschaft | Tore | Diff | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 55 | 81 |
| 2 | FC Bayern | 77:22 | 55 | 73 |
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 30 | 64 |
| 4 | Mönchengladbach | 49:24 | 25 | 60 |
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 8 | 54 |
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 17 | 53 |
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | -4 | 48 |
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | -13 | 44 |
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | -9 | 42 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | -11 | 42 |
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | -6 | 41 |
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | -16 | 40 |
| 13 | FSV Mainz 05 | 47:51 | -4 | 39 |
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | -13 | 38 |
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | -22 | 36 |
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | -26 | 31 |
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | -36 | 30 |
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | -30 | 23 |
für den 34. Spieltag
| Heim | Gast | Spiel |
|---|---|---|
| 1. FC Nürnberg | Bayer Leverkusen | 1:4 |
| 1. FC Köln | FC Bayern | 1:4 |
| Werder Bremen | FC Schalke 04 | 2:3 |
| FC Augsburg | Hamburger SV | 1:0 |
| Borussia Dortmund | SC Freiburg | 4:0 |
| Hannover 96 | 1. FC Kaiserslautern | 2:1 |
| Hertha BSC Berlin | 1899 Hoffenheim | 3:1 |
| VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg | 3:2 |
| FSV Mainz 05 | Mönchengladbach | 0:3 |



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