obersuhl. Interessantes Duell im Halbfinale des Handball-Bezirkspokals Melsungen-Hersfeld: Am heutigen Freitagabend stehen sich die beiden Bezirksoberligisten HSG Werra WHO und TG Rotenburg gegenüber. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Großsporthalle der Gesamtschule in Heringen.
Ist die WHO vielleicht stark genug, um eine Überraschung zu schaffen? Oder wird Rotenburg, das im bisherigen Saisonverlauf nur beim Remis im Spitzenspiel in Melsungen einen Punkt gelassen hat, souverän seiner Favoritenrolle gerecht? Eigentlich deutet alles auf Variante zwei hin. Denn schon das Punktspiel hatte Rotenburg Anfang Oktober mit 35:29 für sich entschieden.
„Als wir für den Pokal gemeldet haben, hatten wir den Wunsch, auf den Regionalligisten Gensungen/Felsberg zu treffen“, erzählt Mirza Fitozovic, der Trainer der TG Rotenburg. „Gewinnen wir in Heringen und Gensungen am Samstag in Bad Sooden-Allendorf, dann hätten wir unser Spiel gegen Gensungen.“
„Rotenburg ist nicht unantastbar.“
who-trainer michael stegner
Michael Stegner, der Spielertrainer der WHO, dürfte das gern hören. Kaufen können er und seine Mannen sich für das Lob des Gegners freilich nichts. „Rotenburg ist natürlich Favorit, aber wir haben im Hinspiel gesehen, dass sie auch nicht unantastbar sind“, sagt der Coach. Man freue sich auf das Pokal-Halbfinale als Abwechslung zum Liga-Alltag und wolle einen echten Fight liefern, wie Stegner es nennt.
Der 34-Jährige hofft, dass er heute Abend wieder auf Marcel Fischer, André Ludwig und Robin Schneider, die zuletzt ausgefallen waren, zurückgreifen kann. Fischer und Ludwig sind auch wichtige Säulen, auf die sich die Deckung der WHO stützt. Und die ließ mit 34, 37 und zuletzt sogar 41 Gegentreffern viele Wünsche offen. „Ich denke, wir werden heute wieder eine bessere Abwehr stellen“, kündigt Stegner an. Er hoffe zudem, dass sein Team in Angriff effektiv agiere, um Rotenburgs schnelles Umkehrspiel nicht zu begünstigen.
Stichwort Abwehr: Für die nach dem Kreuzbandriss von Jonas Troch umgebaute Rotenburger Abwehr ist das Pokalspiel ein willkommener Härtetest. Trainer Fitozovic ist optimistisch, dass sie ihn besteht.
Bereits am Samstag geht es für die HSG Werra WHO mit einem Punktspiel in der Bezirksoberliga weiter. Dann tritt das Stegner-Team ab 16 Uhr bei der zweiten Mannschaft des Landesligisten Eschwege an. Beim stark abstiegsbedrohten Vorletzten ist die WHO klarer Favorit. „Gerade die vermeintlichen Pflichtaufgaben haben uns bislang Probleme bereitet“, weiß Stegner. Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison.
Von Sascha Herrmann und Thomas Walger
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| Platz | Mannschaft | Tore | Diff | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 55 | 81 |
| 2 | FC Bayern | 77:22 | 55 | 73 |
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 30 | 64 |
| 4 | Mönchengladbach | 49:24 | 25 | 60 |
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 8 | 54 |
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 17 | 53 |
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | -4 | 48 |
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | -13 | 44 |
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | -9 | 42 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | -11 | 42 |
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | -6 | 41 |
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | -16 | 40 |
| 13 | FSV Mainz 05 | 47:51 | -4 | 39 |
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | -13 | 38 |
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | -22 | 36 |
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | -26 | 31 |
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | -36 | 30 |
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | -30 | 23 |
für den 34. Spieltag
| Heim | Gast | Spiel |
|---|---|---|
| 1. FC Nürnberg | Bayer Leverkusen | 1:4 |
| 1. FC Köln | FC Bayern | 1:4 |
| Werder Bremen | FC Schalke 04 | 2:3 |
| FC Augsburg | Hamburger SV | 1:0 |
| Borussia Dortmund | SC Freiburg | 4:0 |
| Hannover 96 | 1. FC Kaiserslautern | 2:1 |
| Hertha BSC Berlin | 1899 Hoffenheim | 3:1 |
| VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg | 3:2 |
| FSV Mainz 05 | Mönchengladbach | 0:3 |



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