„Die können hier nur lernen“

VfL Philippsthal nahm mit zwei Teams an den Hallen-Regionalmeisterschaften teil

„Die können hier nur lernen“

302.03.1002.03.10|Regionalsport|
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künzell. Jahrelang hatte der VfL Philippsthal darauf gelauert, wieder einmal im Bezirk mitmischen zu können. Oder in der Region, wie es seit geraumer Zeit heißt. In diesem Genuss kamen die Nachwuchskicker des VfL am vergangenen Samstag gleich doppelt. Mit den B- und C-Junioren nahmen sie an den Regionalmeisterschaften im Hallenfußball in Künzell teil.

Die Philippsthaler Jugendfußballer - hier die C-Jugend (rechts) gegen Bad Soden - nahmen mit zwei Teams an den Regionalmeisterschaften teil. Foto: Görlich

Die Philippsthaler Jugendfußballer - hier die C-Jugend (rechts) gegen Bad Soden - nahmen mit zwei Teams an den Regionalmeisterschaften teil. Foto: Görlich

In beiden Altersklassen sprang nur ein Sieg heraus. In sechs Spielen. Beide Teams überstanden nicht die Vorrunde. Doch der VfL war sich einig: Dieser Ausflug lohnte sich. „Das war der Achtungserfolg, den wir haben wollten“, sagte Trainer Oliver Bapistella nach dem letzten seiner drei Gruppenspiele. Mit 2:1 hatten seine B-Junioren den SV Steinbach besiegt. Nach dem Rückstand drehten die 14-16-Jährigen die Partie noch.

Umstellung

0:2 gegen Bad Soden und 1:3 gegen Flieden lauteten Philippsthals Ergebnisse zuvor. Pech hatte der VfL schon zuvor: Abwehrchef Jonas Nieding, der schulisch in Berlin weilte, fehlte - Bapistella musste umstellen und Tim Ruch zurückbeordern. Da die C-Junioren schon zuvor im Einsatz waren, konnte er auch auf Spieler der jüngeren Altersklasse nicht zurückgreifen. Doch der VfL-Nachwuchs hielt ordentlich mit, geriet indessen jeweils in Rückstand, musste öffnen - und zog den Kürzeren. „Für die Jungs war’s ein Erlebnis. Die können nur lernen“, gewann Bapistella den Spielen Positives ab.

† VfL Philippsthal B: Sven Rudloff, Tim Ruch, Tim Frömel, Jordan Boeldt, Philipp Kaspar, Joachim Wagner, Simon Lepper

Nicht minder unglücklich, was die Resultate anbetrifft, verlief es für die C-Junioren. „Insgesamt bin ich zufrieden“, bemerkte Trainer Ulf Dreher, „wir haben gut begonnen. Das hätte ich nicht gedacht. Wir sind auch nicht vorgeführt worden, was ich befürchtet hatte.“ Beim anfänglichen 1:1 gegen Hohenzell punktete der VfL, „da hätten wir auch gewinnen können“, beobachtete der Coach.

Es folgte ein 1:2 gegen Germania Fulda: Philippsthal lag zurück, schaffte den Ausgleich. Auch hier gab’s Chancen zum Sieg. Dann aber musste Vater Dreher mit Sohn Dreher ins Krankenhaus: Steffen, im Kader der Regionalauswahl, musste nach einem Pressschlag passen. Sein schon lädiertes Sprunggelenk wurde in Mitleidenschaft gezogen. Steffen muss zwei Wochen Gips tragen, eine Dehnung des Außenbandes könnte es sein.

„So ist Fußball“

Auch Spiel Nummer drei ging um. 0:4 gegen Steinbach, den späteren Regionalmeister. „Es wäre schon mehr drin gewesen. So ist halt Fußball“, nahm’s Dreher senior gefasst.

† VfL Philiipsthal C: Marius Mohr (Tor), Michael Schäfer, Emanuel Ries, Till Bapistella, Steffen Dreher, Christian Wagner, Justin Meier

Von Walter Kell

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6Bayer Leverkusen26:25130
7Hannover 9621:24-327
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9VfL Wolfsburg24:36-1223
10VfB Stuttgart24:26-222
11Hamburger SV24:33-922
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161. FC Kaiserslautern15:23-818
17FC Augsburg17:31-1416
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Bayer LeverkusenVfB Stuttgart-:-
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Hamburger SVFC Bayern-:-
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