Am Mittwoch hat ihr Team nur 2:2 gegen Schlitzerland gespielt. Und dabei ziemlich schlecht ausgesehen. Haben Sie dieses Ergebnis schon verarbeitet?
Dominik Oelschläger: Ja, ich denke schon. Auf der einen Seite müssen wir mit dem 2:2 zufrieden sein, auf der anderen Seite hätten wir mehr herausholen müssen. Aber gerade deswegen gehe ich mit einem guten Gefühl in die heutige Partie.
Der Druck ist sehr groß. Kommen Sie damit zurecht?
Oelschläger: Ich hoffe doch. Ich mache mir zwar schon Gedanken, aber ich versuche alles zu geben, damit wir nicht absteigen. Die Ergebnisse in den letzten Heimspielen haben gezeigt, dass wir mit dem Druck umgehen können. Ich bin mir sicher, dass das auch heute klappt.
Ausgerechnet gegen ihre alte Mannschaft müssen Sie jetzt Tore machen...
Oelschläger: Ja, das muss ich heute vergessen können, dass wir gegen einen Verein kämpfen, bei dem ich noch einige Freunde habe. Es geht für uns um den Klassenverbleib. Dafür werde ich alles geben. Wenn ich die Chance habe, dann werde ich auch versuchen, ein Tor zu machen. Wir werden den Klassenerhalt noch schaffen. Ich bin da Optimist.
Warum haben Sie im vergangenen Jahr den Verein gewechselt, wenn es ihnen beim FSV so gut gefallen hat?
Oelschläger: Mit Hohe Luft sind wir abgestiegen. Aber ich wollte weiterhin Gruppenliga spielen.
Mit 13 Toren sind Sie der beste Torschütze in Eiterfeld. Hand aufs Herz: Hätten es mehr Treffer sein können?
Oelschläger: Klar, ich habe auch einige Möglichkeiten versiebt. Aber andere neben mir haben ebenfalls Torchancen ausgelassen. Sonst wären wir bestimmt nicht in die Relegation geraten.
Im Falle eines möglichen Eiterfelder Abstiegs: Bleiben Sie dem Verein erhalten?
Oelschläger: Warum nicht? Mir gefällt es gut dort. Aber ich verschwende keinen Gedanken an den Abstieg. Wir werden die Klasse halten.
Ihr Tipp heute Abend?
Oelschläger: Wir müssen gewinnen, möglichst sogar hoch. Ich hoffe, wir schaffen ein 3:0.
Von Hartmut Wenzel



























