Nach den Vorleistungen verstand es Daniel Hubert bei seinen ersten Süddeutschen Meisterschaften, gleich mit der Favoritenbürde zurechtzukommen. Im Vorlauf, in dem er nach 80 Metern sichtlich das Tempo herausnahm, deutete er mit 11,29 sek bereits an, dass er nur schwer zu besiegen sein würde. Im Zwischenlauf ließ der Kohlhausener bei 1,1 m/sek Gegenwind 11,18 sek folgen.
Vor dem Finale hatte der Stadionsprecher die Zuschauer auf das Duell zwischen Daniel Hubert und Manuel Eitel (TSV Baltmannsweiler) aufmerksam gemacht. Eitel hatte im Zwischenlauf 11,36 sek erzielt.
Als es nun darauf ankam, legte Daniel Hubert einen explosiven Start hin. Bereits auf den ersten Metern löste er sich von den Gegnern und vergrößerte seinen Vorsprung noch. Mit 11,01 sek stellte er eine neue persönliche Bestleistung zum Saisonhöhepunkt auf, die in Deutschland in seiner Altersklasse unerreicht ist. Wie groß der Vorsprung im Finale war, lässt sich daran ablesen, dass der Zweitplatzierte, Manuel Eitel (11,39 sek), und der Dritte, Oliver Baumbach (FSV Hohenroth, 11,71 sek), fast vier beziehungsweise sieben Zehntel zurückhingen.
Auffällig war, dass fast alle Finalteilnehmer aus kleinen Vereinen kamen. Ab der Jugendklasse ändert sich das Bild, da dann die Großvereine wesentlich bessere Bedingungen bieten können.
Über 300 m Hürden der U16 hatte Hannah Kayß nach dem vierten Platz bei den hessischen Siebenkampfmeisterschaften vor zwei Wochen nun in Heilbronn einen weiteren vierten Rang in 48,75 sek erreicht. Erst in der vergangenen Woche hatte sich die Bebranerin in Wehrheim für die Süddeutschen Meisterschaften qualifiziert.
In der 4x100-m-Staffel der U 16 überzeugte die LGA wieder einmal mit sicheren Wechseln. Jana Röhr, die als neue Schlussläuferin eingebaut werden musste, fügte sich gut ein. In 51,24 sek kam das LGA-Quartett bis auf vier Hundertstelsekunden an die Bestzeit der Stammbesetzung heran und wurde als Zweite des zweiten Zeitlaufes insgesamt Sechster. Neben Jana liefen Larissa Heinzerling, Aline Dick und Hannah Kayß in der Staffel. Aline Dick hatte sechs Stunden zuvor über 300 m in 43,96 sek in ihrem Zeitlauf Platz drei belegt. In der Gesamtwertung aller Zeitläufe verfehlte die Heinebacherin einen Urkundenrang als Neunte nur um zwei Zehntel. (red) KURZ GEFRAGT



























