008.03.1008.03.10|Regionalsport|
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Bebra. Im Tabellenkeller der Handball-Bezirksoberliga der Frauen ist es ungemütlich eng. Vier Teams stecken im Abstiegskampf, darunter die am Samstag siegreiche FSG II sowie die am Sonntag beim Spitzenreiter chancenlose HSG Werra.
TSV Wollrode – HSG Werra WHO 29:11 (17:4). Bereits nach neun Minuten nahm HSG-Trainer Sebastian Jaschinski beim Stand von 6:1 eine Auszeit. Die Mannschaft konnte nicht die gute Leistung vom vergangenen Wochenende wiederholen. Außer den Torfrauen Nicole Leinhos und Kerstin Kellner rief keine Spielerin ihre Leistung ab.
Die Gäste produzierten Fehler am laufenden Band und waren in jeder Situation zu spät dran. In der Abwehr erhielten sie dadurch unnötige Zeitstrafen. So war das Spiel schon zur Pause entschieden (17:4). Der TSV Wollrode wechselte nach der Halbzeit munter durch.
„Ein schwerer Rückschlag für uns, da die Mannschaft eigentlich unbekümmert hätte aufspielen können. Durch die überraschenden Ergebnisse der anderen wird der Abstiegskampf wieder interessant“, sagte Jaschinski enttäuscht. Tore für die HSG Werra WHO: Claus 5, Peter 3/2, Ruch 2, Herwig 1. (pf)
FSG Rotenburg/Baumbach/Bebra II - HSG Datterode/Röhrda 15:14 (3:8). Der Handball-Wahnsinn trägt seit dem Wochenende den Namen FSG II! Keine 24 Stunden nach der ernüchternden Niederlage in Lichtenau schickte die heimische Spielgemeinschaft den Tabellenfünften HSG Datterode/Röhrda mit 15:14 (3:8) nach Hause! „Ich weiß nicht, was ich sagen soll“, stand FSG-Coach Marco Naumann auch noch einige Zeit nach Spielschluss vollkommen unter dem Eindruck der Ereignisse. Bei aller Freude: Das Glück und ein zu siegessicherer Gegner hatten beim Überraschungserfolg seines Teams Pate gestanden.
Den 0:3-Rückstand (4.) glich die FSG noch innerhalb von drei Minuten aus. Doch mit diesem ersten kleinen Kraftakt hatte sie ihr Pulver für die komplette erste Halbzeit bereits verschossen. In der Defensive hatte Trainer Naumann die Maßgabe, sowohl Datterodes Spielmacherin, als auch die gefährliche Ex-Rotenburgerin Julia Karges durch eine vorgezogene Akteurin zu stören, schon früh aufgegeben. Dabei ging der Gegner mit seinen Ballbesitzen noch reichlich sorglos um.
Apropos: Den zweiten Durchgang begann der Favorit schon nicht mehr mit seiner ersten Sieben. Er erzielte zwar das erste Tor. Doch dann kam der Außenseiter auf. Unter der Führung der durchsetzungsfähigen und umsichtig agierenden Franziska Maisch erzwangen die jetzt kompakt auftretenden Gastgeberinnen die Wende. Nach 49 Minuten gelang tatsächlich die sensationelle 12:11-Führung. Die konnte zwar nicht entscheidend ausgebaut werden. Doch eine knappe Minute vor Schluss sorgte ein Siebenmetertor von Anna-Lena Häde für den Siegtreffer und einen kollektiven Freudentaumel!
Tore für die FSG II: Maisch 6/1, Hieronymus 3, Hoffmann, Lenz je 2, Seitz 1, A. Häde 1/1. (zkö)
Quelle: HNA Onlinezurück zur Übersicht: Regionalsport

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