404.03.1004.03.10|Regionalsport|
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Bebra. Das Feld von hinten aufrollen - vor dieser Aufgabe steht Fußball-Kreisoberligist FV Bebra am ersten kompletten Spieltag der Kreisoberliga in diesem Jahr. Wenn das Wetter und die Platzverhältnisse auf der Biberkampfbahn es zulassen, bekommen es die Bebraner mit der SG Ausbach/Heimboldshausen zu tun. Anstoß ist am Sonntag um 15 Uhr.

Wohin mit dem Ball? Diese Frage scheint sich hier Bebras Sascha Pschantka zu stellen. In den blauen Trikots: die damaligen Gegner vom Tabellenführer Rotenburg. Foto: Walger
„Wir sind recht ordentlich über den Winter gekommen“, zieht Trainer Christian Buchenau Bilanz der vergangenen Monate. Vorrangig im Taktik- und Ausdauerbereich habe die Mannschaft des Tabellenletzten gearbeitet - und dabei Verstärkung bekommen. Florian Yildiz und Scheruan Khalil, zwei junge Mittelfeldspieler, die schon in der Jugend beim FV kickten, sind zurückgekehrt. Yildiz spielte zuletzt in Eichhof, Khalil trug das Trikot des FV Braach. „Beide könnten uns weiterhelfen“, glaubt Buchenau.
Hoffnungen setzt er auch in Maik Ruhrig. Der Stürmer hat im Raum Erfurt in einer vergleichbaren Klasse gespielt und ist kurzfristig aus beruflichen Gründen nach Waldhessen gezogen. Für Testspiele war er bereits spielberechtigt; Buchenau hofft, dass alle Formalitäten mit dem HFV rechtzeitig geklärt werden können, sodass Ruhrig am Sonntag auflaufen darf. Er wäre eine Alternative in der bislang wenig durchschlagskräftigen Offensive des FVB (14 Tore in 17 Spielen).
Allerdings haben sich André Dettmann und Benedikt Jaschinski erst kürzlich beim Testspiel auf dem Kunstrasen in Lohfelden gegen Wellerode (1:3) Knöchelverletzungen zugezogen. Auch Hendrik Bode (Hüfte) ist angeschlagen.
Buchenau stellt klar: „Unsere Heimspiele müssen wir gewinnen. Die anderen sind noch nicht zu weit weg.“
Recht weit weg ist der SV Rotenburg von der Konkurrenz am anderen Ende der Tabelle. Sechs Punkte vor dem Zweiten, der Reserve des SVA, und zwölf vor dem Dritten Haunetal - kommt die Elf von Trainer Michael Dick so in Fahrt wie vor der Winterpause, dürfte auch der Tabellen-zwölfte Wölf nicht zum Stolperstein werden.
Gut aus den Startlöchern kommen möchte auch die SG Wildeck bei der SG Rotensee/Wippershain/Schenklengsfeld. Der Vierte kommt auch als Gast des Achten nicht um die Favoritenrolle herum. Im Mittelfeldduell gastiert der Neunte ESV Weiterode beim Siebten Kirchheim. Alle Spiele beginnen um 15 Uhr am Sonntag.
Von Rainer Henkel
Quelle: HNA Onlinezurück zur Übersicht: Regionalsport

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