SVA scheitert an Abschlussschwäche

Baunatal. Erneuter Rückschlag für die Verbandsliga-Fußballer des SVA Bad Hersfeld: Auch beim Tabellenletzten KSV Baunatal II gingen sie leer aus. Am Ende der 90 Minuten am Samstag Abend hieß es aus SVA-Sicht 1:2 (0:1).

Vorausgegangen war, wie Trainer Fank Ullrich freimütig zugab, in der ersten Hälfte „die schwächste Saisonleistung der Mannschaft“. Der Trainer monierte, „dass wir nie Zugriff auf das Spiel und jede Menge Probleme hatten.“ Folgerichtig stand es nach weniger als einer Viertelstunde 1:0 für die Baunataler. Alkin nutzte eine Nachlässigkeit in der SVA-Abwehr zur Führung, und auch weiterhin hatte seine Elf Chancen. Den VW-Städtern war deutlich anzumerken, dass sie den letzten Strohhalm im Abstiegskampf ergreifen wollten.

Nach der Pause allerdings wendete sich das Blatt. Nun spielte der SVA endlich wie erwartet und erarbeitete sich Chance um Chance. Doch das akute Problem der Mannschaft lautet: „Sie nutzt ihre hundertprozentigen Chancen nicht konsequent“, wie Frank Ullrich einmal mehr erkannte. Schlimmer noch: Nach einem Rückpass von Mainz verfehlte Torwart Sabela das Leder – 0:2 (65.).

Noch einmal warfen die Asbacher alles nach vorn, kamen aber zu nicht mehr als dem Anschlusstreffer durch einen von Sebastian Schuch verwandelten Foulelfmeter. „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, urteilte Frank Ullrich, dem die 14-tägige Spielpause durchaus recht kommt. „Unsere schlechte Chancenverwertung hat nichts mehr mit Pech zu tun“, erklärte er.

SVA: Sabela – Schreiber (46. M. Schuch), Pannek, C. Wiegand, Ullrich, S. Schuch, Mainz, Mustafi, Hanslik, S. Wiegand, Müller-Siebert (77. Pfeiffer). Tore: 1:0, 2:0 Alkin (13., 65.), 2:1 S. Schuch (87., FE).

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