Handball-Bezirksoberligist bezwingt Körle/Guxhagen knapp

Landeck/Hauneck müht sich zum Erfolg

Überzeugte erst in der zweiten Halbzeit: Landeck/Haunecks Rückraumschütze Christian Manske. Foto: Eyert

Schenklengsfeld. Die HSG Landeck/Hauneck bezwang im Heimspiel der Handball-Bezirksoberliga die HSG Körle/Guxhagen mit 31:29.

HSG Landeck/Hauneck - HSG Körle/Guxhagen 31:29 (13:13). Markus Lotz war zum Schluss genauso erleichtert wie die Mannschaft und zahlreiche Fans. „Hinterher fragt keiner mehr, wie der Erfolg zustande gekommen ist“, sagt der Sport-Koordinator der HSG Landeck/Hauneck.

Viel zu viele Chancen vergaben die Gastgeber im Heimspiel gegen den Tabellendritten Körle/Guxhagen, der mit einer jungen und ehrgeizigen Mannschaft nach Schenk- lengsfeld gereist war.

Die alten, zum Teil landesligaerfahrenen Recken hatten ihre liebe Mühe mit dem hungrigen Gegner. Engagement und Kampfkraft sprach ihnen keiner ab. „Spielerisch sind wir aber weit unter unseren Möglichkeiten geblieben“, konnte Trainer Gerald Birkel seine Enttäuschung nicht verbergen.

Ursachenforschung 

Sascha Kepert betrieb gleich Ursachenforschung. „Wir haben heute keine gute Abwehr gestellt“, sagte der Keeper. Kepert wurde an diesem Abend von seinem Gegenüber Mark Zülch übertrumpft. Der Körler Torwart parierte schon in der 2. Minute einen Siebenmeter von Marc von Manger. Und auch in der Folgezeit war es der Gästekeeper, der gleich reihenweise Chancen der Platzherren entschärfte. Ob Christian Manske, Felix Abad oder Achim Birkel – Letzterer scheiterte mehrfach am Kreis – die Würfe wurden alle Beute von Zülch.

So blieb auch die Torfolge stets ausgeglichen. Bis zur Pause (13:13) konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil herausarbeiten. Das änderte sich nach dem Wechsel, als Manske sein Team mit vier Toren in Folge auf 19:15 in Führung brachte. Doch der Gast gab nicht auf. Insbesondere Niklas Griesel – er war mit zehn Treffern Körles bester Werfer – sowie Christian Kördel und Julian Lanatowitz setzten jetzt Akzente. Mit zwei Toren von Oliver Fritzschner glich Körle wieder aus. Und führte danach sogar 26:24. Doch Rückkehrer Luca Teichmann sowie Felix Abad mit zwei sensationellen Toren drehten erneut den Spieß.

Drei rote Karten 

Und es waren Michael Klein sowie der zehnfache Torschütze Abad, der mit seinen letzten drei Toren den Sieg endgültig dingfest machte. Drei Akteure erhielten die Rote Karte nach Fouls bei Tempogestößen. Bei Landeck war es Benni Apel (33.), bei Körle Döring und Lanatowitz.

HSG Landeck/Hauneck: Kepert/Nuhn, Abad 10/6, M. Fischer, Manske 8, Steinhauer 1, Teichmann 5, Sandrock 4, C. Fischer, Apel, Birkel, Klein 3, von Manger, Heidler 1

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