Sozial-Projekt des 1. FFC Frankfurt macht Station an der Bad Hersfelder Lingg-Schule

Künzer begeistert Kinder

Nia Künzer in der Mitte: Die Fußball-Weltmeisterin trainierte mit Mädchen aus der Lingg-Schule in der Bad Hersfelder Geistalhalle.
+
Nia Künzer in der Mitte: Die Fußball-Weltmeisterin trainierte mit Mädchen aus der Lingg-Schule in der Bad Hersfelder Geistalhalle.

Bad Hersfeld. Als Louise Hansen in die Runde der Dritt- und Viertklässler der Bad Hersfelder Lingg-Schule fragt, wer Sport im Verein betreibt, gehen unter den Mädchen viele Hände hoch. „Und was spielt ihr so?“, fragte die Leiterin der Mädchenfußballschule des Champions-League-Siegers 1. FFC Frankfurt. Als sie als Antwort „Handball“ bekommt, lächelt sie nur kurz und sagt: „Das ändern wir.“

Denn Fußball ist das Thema des Sozial-Projekts „Integration gewinnt“ – unterstützt durch SMOG (Schule machen ohne Gewalt) – für die die Bad Hersfelder Lingg-Schule neben einer Frankfurter Schule in diesem Jahr ausgewählt wurde. Mehr als 40 junge Schülerinnen müssen in einem Parcours mit mehreren Stationen Punkte sammeln. Die fünf Bestplatzierten gewinnen eine Teilnahme an einem Kurs der FFC-Mädchenfußballschule.

Leitfigur der Kampagne ist die Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer, die auch gestern in der Bad Hersfelder Geistalhalle im Mittelpunkt stand. Die Kinder waren von Künzer begeistert. Sowohl die Weltmeisterin als auch ihre jungen Fans waren mit Eifer bei der Sache.

Schon beim Aufwärmen verfolgen sie aufmerksam die Bewegungen ihres Idols. Dann füllt sich die Halle immer mehr, die anderen Klassen der Grundschulen haben die Stunden beendet und feuern ihre Mitschüler an den einzelnen Stationen, zum Beispiel beim Dribbeln um die Hütchen sowie bei den Sprints und beim abschließenden Spiel, mächtig an. Auch FFC-Manager Siegfried Dietrich ist vor Ort.

Er erzählt, dass das Projekt seit vielen Jahren besteht und betont den guten Draht nach Bad Hersfeld, wo der FFC im vergangenen Jahr bereits zum vierten Mal im Trainingslager war. Schade nur, dass der Integrationsfaktor der Veranstaltung krankheitsbedingt nur gering war.

Kommentare