„Große Ligen sollten angehört werden“

Spanischer Ligaverband erwägt Klage wegen Mega-WM

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Die FIFA um Präsident Gianni Infantino haben die Ausweitung des Teilnehmerfelds für die WM 2026 beschlossen.  

Zürich - Die spanische Ligaverband LFP erwägt gegen den Fußball-Weltverbandes FIFA aufgrund der Ausweitung der WM 2026 zu klagen. Schon zuvor war die Entscheidung der FIFA stark kritisiert worden. 

"Wir werden sehen, ob wir dem Wettbewerbskommissar der Europäischen Union oder der Schweiz den Fall vorlegen werden", sagte LFP-Präsident Javier Tebas.

Der 54-Jährige führte an, das FIFA-Council habe bei seiner einstimmigen Entscheidung am Dienstag in Zürich die europäischen Ligen übergangen. "Solche Entscheidungen können nicht ohne Konsens getroffen werden", sagte Tebas: "Die großen Ligen sollten angehört werden, weil 75 Prozent der Spieler bei der WM in den großen europäischen Ligen spielen."

Die von Karl-Heinz Rummenigge angeführte europäische Klub-Vereinigung ECA sieht die Entscheidung des Fußball-Weltverbandes FIFA für eine WM mit 48 ebenfalls Mannschaften mehr als kritisch. Man sehe "keinen Nutzen darin, das bestehende System mit 32 Teams zu verändern, das sich für alle Seiten als perfekt erwiesen hat", teilte die Vereinigung am Dienstag mit.

Luxus-Uhren vor Gala verschwunden - FIFA stellt Strafanzeige

Nach dem Verlust von sechs Luxusuhren vor der Weltfußballer-Gala hat die FIFA Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Das bestätigte ein Sprecher des Fußball-Weltverbandes am Dienstagabend. Details zu dem Vorfall wolle man wegen des laufenden Verfahrens nicht bekanntgeben, hieß es von der FIFA. Zuvor hatte die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet, dass die verschwundenen Uhren im Wert von fast 100 000 Euro pro Stück als Preis für die Gewinner der FIFA-Gala gedacht gewesen seien. Weltfußballer Cristiano Ronaldo, die ehemalige deutsche Nationaltrainer Silvia Neid und die weiteren Gewinner hätten mit anderen Exemplaren vorlieb nehmen müssen.

AFP/dpa

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