Mäzen Dietmar Hopp sagte der Sport Bild (Mittwoch-Ausgabe), die Doppelfunktion sei die beste Lösung, deshalb habe man auch mit keinem anderen Manager-Kandidaten gesprochen. „Solange sich Markus mit seiner Aufgabe wohlfühlt und nicht überlastet ist, macht er beides weiter. Wir gehen mit ihm in beiden Funktionen in die neue Saison“, bestätigte Hopp, der bei den Kraichgauern auch als Beiratsvorsitzender fungiert.
Für Babbel hat die Verpflichtung von Nationaltorhüter Tim Wiese indes Signalwirkung und ist ein wichtiger Aspekt auf dem Weg heraus aus der Tristesse. „Ich will raus aus dem Grau! Hoffenheim war mal bunt, hat viel Spaß gemacht, aber zuletzt ist ein wenig die Farbe abgeblättert“, sagte Babbel im Interview mit dem Sportmagazin kicker und beklagte das Fehlen von kantigen Charakteren im Team.
Kult-Trainer! Echte Typen am Spielfeldrand
Mit Mittelmaß will sich er frühere Profi des FC Bayern nicht mehr zufrieden geben. Deshalb gebe man „ehrgeizigere Ziele“ aus. Die Kapitänsfrage will Babbel, Trainer und Manager in Personalunion, erst im zweiten Trainingslager der Hoffenheimer im Juli beantworten. Verteidiger Andreas Beck hatte die Binde freiwillig abgegeben. Wiese, Sejad Salihovic und der vom VfB Stuttgart kommende Abwehrspieler Matthieu Delpierre sind die heißesten Anwärter auf das Spielführer-Amt.
Babbel stellte zudem in Aussicht, sich das Vereinsemblem tätowieren zu lassen - auch das von Hertha BSC Berlin ist auf seinem Körper verewigt. „Das kann passieren, irgendwann ist das TSG-Logo schon mal fällig.“
SID










































































