Frankfurt. Rüdiger Storch ist sogar schon mal gesperrt worden. Für zwei Spiele wurde er von der Deutschen Eishockey-Liga auf Eis gelegt. Grund: Der Hallensprecher der Frankfurt Lions hatte die vorgeschriebene Neutralität nicht eingehalten.

© Foto: Storch
In Frankfurt jubelt es sich doch am schönsten: In dieser Szene freuen sich die Huskies (von links) Christoph Koziol, Marek Vorel, Danny Reiss und Stéphane Robitaille mit dem Torschützen Artjom Kostyrev (verdeckt).
Nach dem 6:4-Triumph der Kasseler in einer ebenso dramatischen wie abwechslungsreichen Partie aber sprach Storch einen bemerkenswerten Satz: „Es war ein großer Kampf, aber es hat nicht gereicht, weil Kassel einfach besser war.“
Frankfurt spielte wie im Rausch - und hatte am Ende doch den großen Kater. Weil die Huskies im ersten und im letzten Drittel die bessere und vor allem effektivere Mannschaft waren. Manuel Klinge (2) und Christoph Koziol sorgte mit ihren Treffern nicht nur für den Sieg, sondern auch dafür, dass den Tabellenvierten Kassel vom -fünften Frankfurt nun sechs Punkte trennen.
„Es ist noch nichts gewonnen“, erklärt Bartman zwar, doch nach dem Auswärtssieg sind die Huskies im Kampf um die vier Plätze für die Playoff-Ausscheidung einen wichtigen Schritt vorangekommen. Weil sich die Wege der hessischen Rivalen dann wohl trennen werden, musste Rüdiger Storch den Gästen schließlich doch noch einen Spruch mit auf den Heimweg geben: „Ich bin sicher, wir sehen uns nächste Saison wieder.“
Sollte heißen: Ihr steigt eh nicht auf. Die hessischen Rivalen werden solche Seitenhiebe gelassen nehmen. Derzeit sieht alles so aus, als würden Kassel und Bad Nauheim zumindest um den Aufstieg spielen. Und die Löwen aus Frankfurt?
Von Frank Ziemke
Quelle: HNA Online


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